Waldläufer 16.11.2019

Nacht Cache. Das ist Geocaching im dunklen Wald. Es ist extrem anstrengend, da man nichts mehr im düsteren Wald sieht. Ausrutschen und mit Rucksack in den Dreck und Matsch fallen gehört einfach dazu. In Stadtnähe sind auch noch sehr viele Muggel am Abend unterwegs. Mit einem Smartphone kommt man hier auch nicht sehr weit. Das Ziel im Smartphone spring immer hin und her.
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Vor ein paar Wochen habe ich mir einen neuen Navi gekauft. Mein alter Garmin war schon 25 Jahre alt und defekt, ich hatte ihn damals für den Segelsport gekauft. Das neue Navi ist wieder in Garmin geworden. Garmin eTrex Touch 35. (Hat natürlich auch einen Marine Modus) Ich bin sehr überrascht wie genau dieser Garmin anzeigt. Sind mehrere Satelliten im inneren Radius der Anzeige, dann zeigt er auf den Punkt genau an. Ansonsten ist es wie bei dem alten Garmin, einfach warten bis neue Satelliten durch ziehen. Der neue Garmin läuft über GPS und Glonass. Glonass Satelliten sind russisch. Die Glonass Satelliten scheinen aber recht selten zu sein. Immer wenn ich das Gerät ein schalte habe ich GPS Empfang, mal sehen wenn ich den ersten Glonass Empfang habe. Das Gerät kann als Tracker genutzt werden. Das heißt, Putin geht mit Geocachen, wie interessant. Die heutige Navi Technik ist echt enorm.
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Bis bald im Wald

30.09.1998 / Wie war das bei uns. Die Grenzöffnung.

Vor 30 Jahren habe ich noch im Harz gelebt im Landkreis Osterode (heute Landkreis Göttingen) Niedersachsen. Ich war damals 23 Jahre alt und arbeitete im 30 Kilometer entfernten Göttingen. Die Zonen Grenze (so nannten wir den ehemaligen Grenzzaun zur DDR, weil es die Ostzone war) befand sich ca. 3 Kilometer hinter unserem Ort. Dort war Thüringen. In der Ostzone waren die Russen und bei uns im West Harz waren die Engländer.
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Mit den Engländern hatten wir Abends in den Kneipen oft viel Spaß, das war immer lustig. Selbst meine Oma, die nie Englisch in der Schule hatte, konnte etwas Englisch sprechen. Viele Schilder waren auf Deutsch und Englisch. Heute sind viele Schilder auf Deutsch und Esperanto. Esperanto verstehe ich ein wenig (Homeschooling). In meiner alten Schule gibt es jetzt Esperanto als Schulfach.
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Am späten Nachmittag nach der Arbeit ging ich wie immer zu meiner Mutter. Es war für uns ein Ritual nach der Arbeit eine Tasse Kaffee zusammen zu trinken. Wir saßen auf dem Sofa und 2 Nymphensittiche spielten mit den Stricknadeln meiner Mutter und ließen sich von uns kraulen. (Ich sitze gerade auch mit dem Laptop und einer Tasse Kaffee auf dem Sofa und 3 Zebrafinken fliegen hier herum). Wir schalteten den Fernseher ein um die neuesten Nachrichten zu schauen.
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Was war denn das? Was ging denn da ab? Der Vater kam herein und ich sagte: “Komm schnell und schau dir mit im Fernseher an was gerade in Duderstadt passiert, die machen den alten Grenzübergang auf! Wir müssen nach Duderstadt fahren, jetzt, sofort!“ Der Vater hatte kein Benzin mehr im Auto und so fuhren wir mit meinem klapprigen Polo Fox nach Duderstadt. Wir parkten vor der Stadt und gingen zu Fuß zur Grenze. Und dann ging die Grenze auf…………
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Ein Trabi nach dem Anderen kam rüber. Plötzlich hielt ein Trabi an, eine mollige Frau mit einer Sektflasche sprang heraus und knutschte mich ab. Wir lagen uns in den Armen, Knutschten und Tranken Sekt. Jeder mit jedem. Wir feierten mitten auf der Straße und tanzten gemeinsam. Die Kneipen in Duderstadt waren in dieser Nacht voll. Ein großes Fest wie Karneval aber ohne Verkleidung. Eine Blaskapelle kam spontan und spielte mitten auf der Straße.
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Ich trug damals eine Jeans und eine weiße Skijacke mit bunten Kringeln. Ich hatte lange braune glatte Haare bis zur Taille. Die Frau mit der ich knutschte trug einen dicken rosa Strickpulli, war etwas mollig, braune kurze Haare mit Dauerwelle.
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Ja, ich kann mich noch genau an diese Frau und an diesen Moment erinnern. Es war sehr emotional und bewegend. Wir haben beide geheult, gelacht, geknutscht und Sekt getrunken.
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Ich weiß nicht wie die Frau hieß, es ging alles so schnell. Ich habe sie nie wieder gesehen…………

Vorratshaltung / Prepper

Update 30.10.2019
Vorräte für Mensch und Tier aufgestockt. Die lieblingsflasche Wein ist auch mit dabei. Der Winter kann kommen.
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Update 28.10.2019
Meinungsfreiheit:
Die Wahlergebnisse in Thüringen sind für mich erschreckend und ich habe Angst vor einer Antidemokratie.
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26.10.2019
Mein Prepperlager hat sich stark reduziert. Das ist auch gut und richtig so. Auf diese Weise verderben keine Lebensmittel. Alles wird aufgegessen und nichts vergeudet. Eine Flasche Saft musste ich nach 3 Jahren weg schütten, dies war eine Sorte die dann doch niemand mag. Und hier sind wir auch schon bei dem Problem, was es zu lösen gilt. Vorratshaltung ist auch sehr individuell. Nicht jeder mag alles. Ein fertiges Monatspaket irgendwo bestellen, kann gründlich schief gehen.
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Wie findet man heraus, welche Vorräte individuell benötigt werden?
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Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfel können in einem kühlen und trockenem Keller eingelagert werden.
Für die Vorratshaltung im Krisenfall bitte keine Kühltruhe verwenden, da der Strom ausfallen kann. Getrocknete Lebensmittel sind gut verpackt (am besten Vakuum) sehr lange haltbar und oft gesünder als Fertiggerichte. Denn im Krisenfall müssen wir sehr auf unsere Gesundheit achten.
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Jeder im Haushalt schreibt eine Woche lang jeden Tag auf was er isst und trinkt. Nur so findet man heraus wie viel und was genau benötigt wird. Ungesunde Ernährung kann überdacht und mit gesunden Lebensmitteln ergänzt werden. Es kann überlegt werden welche frischen Lebensmittel es auch in getrockneter Form gibt und getestet werden ob diese schmecken. Oder ob es doch lieber die Konserven Nahrung sein soll. (Bei uns ist es getrocknet, Konserve und im Glas Eingemachtes). Denke auch an Mehl und an die handbetriebene Getreidemühle falls du irgendwo Körner bekommst. Eine Box um frische Keimlinge aus Körnern und Hülsenfrüchten zu ziehen ist ebenfalls ratsam.
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Es kommt wie es kommt und in jeder Familie wird es jemanden geben, der sich weigert auf zu schreiben was er isst. Hier gilt es diese Person genau zu beobachten was und wie viel sie isst, denn im Krisenfall ist bei dieser Person der Hunger am größten. Es gibt auch Personen die sich weigern Gemüse und Obst aus dem Wald oder von der Wiese zu essen. In so einem Fall kann man nur mit Konserven gegen steuern, denn auch hier wird der Hunger groß sein.
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Haustiere: Schaffe Vorrat für alle Haustiere an, so wie es der Bauer schon immer macht. Wenn du Vogelhalter (Hühner, Tauben, Papageien, Raben usw.) bist wirst du bereits einen guten Vorrat haben, denn Vögel sind in ihrer Nahrung sehr individuell.
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Schreibt auch auf, was jeder im Badezimmer nutzt. Nutze pflanzliche und biologisch abbaubare Produkte, also öko oder ecco. Verzichte auf Schminke, Makeup und Haarfarbe, denn diese Produkte schaden auf Dauer der Gesundheit. Lerne Waschmittel und Seife aus Naturprodukten selbst her zu stellen (Kastanien, Efeu, Roggen).
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Denke an Hygiene Artikel. Es wird keine Binden und Tampons mehr geben. Welche Alternativen möchtest du nutzen? Besorge dir diese Alternativen und probiere sie schon vorher aus. Wer hier bockig ist (und das wird so kommen), der muss das Menstruationsblut eben am Bein herunter laufen lassen. Das ist dann so. Denke auch daran, das das WC kein Wasser mehr haben wird. Hier kannst du dir einen stabilen Eimer mit Deckel besorgen. Im Eimer solltest du Mülltüten nutzen, damit du alles sauber entsorgen kannst.
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Ach und wo wir schon beim Thema sind: Verhütung wird sehr knapp und teuer werden. Verhütung wird teilweise nicht verfügbar sein. Geschlechtskrankheiten werden zu nehmen. Für uns Christen heißt das Abstinenz um unsere Gesundheit zu schützen. Wer nicht abstinent sein möchte, sollte sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten und auch Babysachen für Neugeborene in sein Prepper Lager mit aufnehmen. Die Natur überwindet Krisen mit gesteigertem Nachwuchs, damit die eigene Art nicht ausstirbt. Die Herren sollten sich genau überlegen ob sie Papa werden möchten und Geld für den Nachwuchs sparen oder doch lieber eine Zeit lang abstinent bleiben.
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Für jede Person im Haushalt soll ein Verbandskasten existieren. Hier kannst du Verbandskästen oder Taschen für ein KFZ besorgen mit einem zusätzlichen Paket Pflaster. Damit hast du schon einmal einen brauchbaren Grundstock, den du ausbauen kannst.
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Trinkwasser: Wenn du keine Quelle oder Brunnen in der Nähe hast, dann lager unbedingt ausreichend Trinkwasser und Salz. Ohne ist kein Leben mehr möglich.
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Dies soll nur ein Grundstock sein, der noch weiter ausgebaut wird. Im Krisenfall werden natürlich noch viel mehr Sachen benötigt. Alles auf einmal an zu schaffen ist oft zu teuer. Hier heißt es Sparen und jeden Monat etwas Geld zurück legen, damit der nächste Vorrat angeschafft werden kann. Überflüssige Sachen solltest du nicht weg werfen, denn gerade diese können im Krisenfall als Tauschobjekt dienen. Es gibt Leute die nehmen jede überflüssige Schraube mit. Ich habe einmal gesehen wie so ein Lager umziehen musste. Das war eine ganze Garage voll mit sehr gutem und brauchbaren Material und alles kostenlos zusammen gesammelt.
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Verzichte auf Rauchen, Missbrauch von Alkohol und Drogen. Denn dies bedeutet im Krisenfall den Tod.
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Jeder Prepper hat andere Gedanken und andere Vorstellungen. Das ist sehr gut und muss so sein, denn nur so können wir uns ergänzen und uns im Krisenfall auch gegenseitig helfen.
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Viel Spaß beim Nachdenken.
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#Für Frieden, Demokratie und Freiheit#
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#Gegen Hass#
#Gegen Gewalt#
#Gegen Krieg#
#Gegen Terror#
#Gegen Missbrauch#

Waldläufer 24.10.2019

Nachts im Wald ohne Angst. Für Frauen ist dies ein großes Thema. Ja und gelegentlich habe ich auch Angst im Wald. Angst im Wald erhöht meine Wachsamkeit. Beim Pilgern habe ich festgestellt, wenn ich mit meinem grauen Schlafsack in das Gebüsch gehe und mich auf den Boden lege, werde ich von anderen Wanderern übersehen. Diese Methode nutze ich auch in meinem Waldlager. Ein Tarp, natürlich in olivgrün, wird möglichst flach und mit dunklen Schnüren aufgespannt. Bei Lagerplätzen in Hanglage kann das Tarp etwas höher aufgespannt werden. Mit dieser Methode habe ich meine Ruhe im Wald und ich hoffe das es so bleibt.
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Heute wurde es einmal wieder eine Nachtwanderung. Die Kleidung sollte möglichst dem Wald angepasst sein. Dunkelgraue oder dunkelblaue Jeans sind auch ok. Braun und olivgrün sind am besten. Klar tarnt auch Combat Kleidung und auch ich besitze so ein XXL T-Shirt. Dieses Combat T-Shirt ist groß wie ein Kleid und ich kann es über einen Pulli ziehen. Am Waldrand ziehe ich es sofort aus, da ich keine Leute erschrecken möchte. Ansonsten reicht mir auch eine olivgrüne Stoffbahn (gibt es im Stoffladen) die ich mir umhängen kann. Mit diesem olivfarbenem Umhang stell ich mich hinter einen Baum, wenn jemand kommt. So sind schon einige Typen an mir vorbei gegangen ohne mich zu bemerken.
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Ein Feuer nachts im Wald ist ein großer Verräter. Auch wenn man es nicht sieht und es in einer Mulde brennt. Auf meiner heutigen Nachtwanderung habe ich gerochen, das jemand im Wald hockt und sich dort etwas kocht. Ich kann sogar die Richtung erschnuppern und weiß wo es sich jemand heute Nacht im Wald gemütlich macht. Wenn ich das erschnuppern kann, dann kann das auch ein Schurke.
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Im Winter ist es aber so, das Waldläufer, Bushcrafter und Pilger gern etwas warmes essen möchten. Natürlich ohne entdeckt zu werden. Da fällt mir eine Alternative ein.
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Der Rucksack Kocher – Essen im Rucksack garen.
Die Idee habe ich mir abgeschaut.
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Quelle und Urheber ist: „ Kai Sackmann “
„ Wir besorgen uns eine Thermos Kanne mit einem weiten Hals. Diese gibt es bei uns oft günstig in größeren Supermärkten. Wir nehmen uns etwas Reis und Tomatensaucen Pulver mit. (Es kann natürlich auch etwas anderes sein, das sich schnell garen lässt). Wenn du eine Pause machst, dann bringst du mit deinem Campingkocher Wasser zum kochen. (Kai verwendet eine kleine Gaskartusche, kleinen Topf mit Klappgriff und einen sehr kleinen und leichten Gas Kocher). Zuerst füllst du eine Tasse Reis und das Tomatensaucen Pulver in die Thermoskanne. Danach füllst du die Kanne mit kochendem Wasser auf. Gut zu schrauben und einmal umdrehen, damit sich alles gut vermischt. (Nicht wie wild schütteln, dann entsteht ein Überdruck und wenn du den Verschluss auf machst spritzt dir das heiße Essen entgegen). Danach steckst du die Thermoskanne in deinen Schlafsack, Jacke oder Decke und alles zusammen in den Rucksack. Jetzt kann das Essen im Rucksack garen, während du weiter wanderst.“
— Danke an Kai Sackmann —
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Natürlich kann man die Thermoskanne auch schon zu Hause mit Essen und heißem Wasser füllen. Alle Lebensmittel die sich schnell garen lassen sind geeignet. Wenn die Thermoskanne in eine Decke gesteckt wird bleibt sie lange im Rucksack heiß. Eine 2. Thermoskanne mit heißem Tee kann ebenfalls mitgenommen werden, da man ja sowieso noch eine Flasche Wasser mitnehmen würde. 2 Flaschen im Rucksack sind ok. Einen kleinen Topf mit Klappgriff sollte man ebenfalls mit nehmen, falls man noch weiteres Wasser am Lagerplatz abkochen möchte. Wer keinen Kocher mitnehmen möchte, sollte ein paar survival Techniken berücksichtigen.
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Wer mag, kann sich natürlich auch eins von diesen neuen Bundeswehr EPA´s besorgen. Sie beinhalten auch ein modernes Heatpack um Fertiggerichte zu erwärmen. Heatpack und Fertiggerichte kommen hier aus dem Trekking Bereich. Es hat sich also einiges bei den Bundeswehr EPA´s verändert. Vegetarisch gibt es auch.
Günstiger ist natürlich selbst kochen.
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So kann eine Nachtwanderung oder eine Nacht im Wald recht angenehm und entspannend sein. Gut getarnt mit heißem Essen und Trinken.
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Für mich reicht heute eine große Thermoskanne mit heißen leckeren Tee und ein paar selbst geschmierten Stullen (belegte Käsebrote zusammen geklappt). Einen Kocher brauch ich heute nicht.
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Bis bald im Wald
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Update vom Prepper Auto
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https://pilgerinkati.wordpress.com/2019/06/01/prepper-auto-die-2/

Waldläufer 05.10.2019

Nach dem schönem Sommer habe ich heute meinen Winterlagerplatz aufgesucht. Der ausgetrocknete Bach führt im Herbst und Winter wieder Wasser. Pilze so groß wie Essteller stehen rings herum im Wald. Es ist eine mir unbekannte Pilzsorte, ich finde diesen Pilz auch nicht in meinem Pilzbuch (das habe ich im Rucksack). Ich schaue mich nach Pfifferlingen, Maronen und Steinpilzen um. Leider finde ich nur giftige Pilze. So gibt es heute kein Pilzgericht frisch gekocht im Wald.
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Mein Lagerplatz wurde im Sommer von anderen Buschcraftern oder Waldläufern genutzt. Diese haben 2 Shelter gebaut. Ein Shelter befindet sich zwischen den Felsen und der 2. Shelter steht auf einem Plateau. An dem 2. Shelter kann man erkennen, das der Erbauer ein Rüdiger Nehberg Fan ist. Der Shelter ist exakt gebaut wie im Nehberg Survival Buch. Einige Steine von meiner Feuerstelle fehlen.
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Den Baumstamm an meinem Schlafplatz wurde entfernt. Diesen habe ich mir zurück geholt. Den Baumstamm benötige ich um mein Tarp daran fest zu binden, damit es bei Starkwind nicht weg fliegt. Der Boden ist für Zeltheringe zu hart, ein Baumstamm richtig platziert kann Zeltheringe ersetzen. Meine Stöcke, die ich als Zeltstangen nutze sind auch weg. Ich suche mir ein paar neue.
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Nun baue ich mir eine neue Feuerstelle. Ich finde einen großen flachen Stein, dieser hat die Größe von einem Backblech. Die Natursteinplatte soll mir als Unterlage dienen, damit kein Wurzelbrand im Wald entstehen kann. Der flache Naturstein ist so schwer, das ich ihn nicht tragen kann. Mit roll und kipp Bewegungen bekomme ich ihn aber direkt an die Stelle, wo er hin soll. Kleinere Steine dienen mir nun als Rand, Windschutz und Topf/Pfannen Untergestell. Der Platz mit Tarp und Feuerstelle bekommt nun eine Umrandung aus Steinen, nur zu Deko Zwecken. Da es heute trocken ist, brauche ich mein Tarp nicht aufbauen. Ich mache es mir mit einem Pilzbuch und einem Survivalbuch gemütlich. Es gibt heißen Tee und ein paar Nüsse.
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Die beiden anderen Shelter lasse ich stehen, da sie nur aus Naturmaterial gebaut sind und somit nicht schaden. Der Lagerplatz liegt an einem Hang mit 5 unterschiedlichen Plateaus im Fichtenwald. 3 Plateaus sind nun besetzt. Ob ich den anderen Bushcrafter begegnen werde? Ich glaube nicht. Grund: Es ist ein Wirtschaftswald und der Lagerplatz liegt am Ende einer Rückegasse. Auf der Rückegasse waren frische Trecker Spuren. Am nächsten Waldweg stand der Harvester (Holzvollernter). Es kann sein, das die dicken Fichten hier bald weg sind. Die Steine werden bleiben und ich kann sie zu einer neuen Feuerstelle aufschichten. Danach werde ich mir einen neuen Shelter bauen, denn die nächsten 3 Jahre nach den Waldarbeiten, wird keiner mehr hier her kommen. Meine Wildkamera wird erst einmal zu Hause bleiben, sie soll den Waldarbeiten nicht zum Opfer fallen.
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Spät am Abend mache ich mich auf um nach Hause zu wandern. Eine Waldübernachtung habe ich nicht geplant und somit keine Decke oder Schlafsack dabei. Die Temperatur beträgt 7 Grad Celsius, leichter Nieselregen, im dichten Fichtenwald bleibt es trocken. Die Fichten schützen vor Nässe von oben. Es wird einmal wieder eine Nachtwanderung.
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Bis bald im Wald

Fridays For Future / Pilgergedanken 27.09.2019

Dieses Thema gehört der jetzigen Schüler Generation und das soll auch so bleiben. Die Schüler möchten ein besseres und gesünderes Leben, das die Erde schützen soll. Dadurch ist die Zukunft der nachfolgenden Generationen gesichert. Geschieht dies nicht, dann wird die Zukunft der Kinder zerstört. (Globale Erderwärmung, Bausünden, Plastikmüll, Atomkraft und so weiter…..).
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Das ist richtig und das ist gut so, denn die Kinder haben eine konkrete Vorstellung von ihrer Zukunft. Die Kinder wissen was sie wollen und ich mache mir Gedanken. So soll es auch sein, die Kinder brauchen jede Unterstützung, die zum Ziel führt.
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Wie war das noch mal? Macht Euch die Erde zum Untertan?
Das heißt doch, das wir auf die Erde aufpassen sollen damit es ihr gut geht. Und wenn es der Erde gut geht, dann geht es auch uns in Zukunft gut.
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Wie denke ich als Pilgerin darüber? Es ist Freitag.
Ich komme gerade aus Mettmann zurück und habe 4 Stunden Bahnfahrt mit der Regionalbahn hinter mir. Eine ICE Verbindung gibt es hier nicht. Die Mitreisenden auf dieser Strecke sind International. Die Hälfte der Reisenden ist aus Osteuropa. Von 5 Zug WC´s waren 4 verstopft und das einzige funktionierende WC hoffnungslos verdreckt. Es gab die übliche Bahn Verstpätung beim Umstieg von 20 Minuten in Löhne. Das war nicht so schlimm, denn der Anschlusszug kam 30 Minuten zu spät, so hat es wieder gepasst. Unterwegs gab es dann noch eine defekte Weiche im Bahnhof Hameln und der Zug musste getauscht werden. Viele Bahnhöfe an denen der Zug hielt, erinnern an Geisterbahnhöfe oder Lost Places. Ideale Filmkulissen mit dem Charme des Verfalls für Gruselfilme. Aber die Züge fahren und es gibt einen Fahrkarten Automat, das funktioniert. Den Fahrplan schaut man sich am besten im Internet an, denn an diesen Lost Place / Geister Bahnhöfen hängt kein Fahrplan mehr.
Fahrplan im Internet: http://www.bahn.de und wenn man 30 Minuten Verspätung einplant, kommt man recht gut zurecht.
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Unheimlich ist es, wenn man an so einem Bahnhof wartet und dann früh morgens der Nachtzug aus Wien von der ÖBB bis zur Nordsee durch das Leinetal rauscht. Am Abend rauscht er dann mit hohem Tempo durch die Nacht zurück durch das Leinetal nach Wien. Der Zug sieht interessant aus, mit Schlafwagen, Speisewagen und am Ende hängen 2 bis 3 Trailer voll mit Autos und Motorrädern der Reisenden. Das ist eine gute Sache, denn die Autobahnen in Deutschland sind immer verstopft und die Autobahnrastplätze voll mit LKW´s. Mit der Bahn reist man in Deutschland immer noch doppelt so schnell als wie mit dem Auto.
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Da es nun Freitag ist, muss ich während der Bahnfahrt an fridays for future denken. Es ist biblisch was die Schüler gerade machen. Die Schüler tun genau das richtige. Ja und da gehen mir als Erwachsene natürlich einige Fragen durch den Kopf.
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Steht die Formel wie wir die Welt retten können in der Bibel?
Sind die Prophezeihungen der Schlüssel zu dieser Formel?
Ist dies die Formel vom Naturgesetz, das unsere Erde steuert?
Kann diese Formal uns alle retten?
Wird diese Formel unsere Zukunft sein?
Können die Kinder durch diese Formel ein besseres Leben haben?
Oder wird die Formel der Apokalypse und umbringen?
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Ich glaube ja. Denn Gott der Schöpfer hat das Naturgesetz gemacht, er ist ja der Schöpfer von allem. (Schöpfer des Himmels und der Erde, somit ist er auch Schöpfer des Universums). Aber mir ist nicht klar, wie ich das umsetzen soll, es ist sehr schwierig. Es ist wie ein Rätsel, das es zu lösen gilt.
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Bitte liebe Theologen, helft uns allen dieses Rätsel gemeinsam zu lösen. Wir alle brauchen Euch Theologen jetzt ganz dringend. Bitte helft uns. Es ist für die Zukunft und für die Kinder. Denn in 10 Jahren werden wir bestimmt nicht mehr so leben wie jetzt.
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Ich muss das jetzt schreiben.
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Ich kann nicht anders.
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Wer sich jetzt richtig gruseln möchte, soll sich die Verfilmung von Franz Kafka / Der Bau / mit dem Schauspieler und Musiker Axel Prahl anschauen.
Nein, so wie bei Kafka will ich nicht leben…… niemals. Das ist auch eine Art von Apokalypse.
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Bis bald.
Das ganze Leben ist eine Pilgerreise.

Waldläufer 30. und 31.08.2019, Diebe (Thiefs)

Taschen und Rucksack Klau am Waldsee. Bei diesem warmen Wetter möchte natürlich alles und jeder in den Wald und an einen Waldsee. So ist einiges an Menschen im Wald unterwegs und am See. Es ist voll und da ja alles hier dörflich ist, kommt man als Einheimische schnell in das Gespräch. Ein paar Touristen haben sich auch hier her verirrt, die kommen sonst nie hier vorbei weil der See zu abgelegen zwischen 2 Dörfern im Wald liegt. Die Touristen freuen sich auch über den dörflichen Kontakt, sie kommen aus Holland und aus Österreich.
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Leider wird die dörfliche Idylle auch von Dieben genutzt. Auf einmal ruft ein Mädchen:“ Meine Tasche ist weg.“ Es war natürlich der Autoschlüssel und die Geldbörse in der Tasche. Sie tut das richtige und läuft schnell über den Waldweg zu ihrem Auto, in der Hoffnung den Dieb ab zu fangen. Das Auto ist noch da, aber der Dieb zeigt sich nicht. Von einem Handy ruft sie die Polizei an. Aber wegen Taschen oder Rucksack Klau kommt die Polizei nicht, das Auto ist ja noch da. Huch……., damit hat niemand gerechnet. Das Mädchen kann nur zu Hause anrufen, damit jemand mit einem Ersatz Autoschlüssel vorbei kommt.
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Ich lass jetzt keine Wertsachen mehr im Rucksack, wenn ich ihn aus den Augen lassen muss. Wenn viele Leute am See sind, sieht man nicht was passiert. Meinen Autoschlüssel verstecke ich im Gebüsch und merke mir die Stelle gut. Bis jetzt ist alles gut gegangen und noch alles da. Dein Handy oder Smartphone solltest du auch im Wald verstecken. Schaff dir eine Emsa Dose an in die deine Geräte hinein passen. Darin werden sie nicht nass und bleiben heile. Emsa Dosen bekommst du in Deutschland in größeren Supermärkten in der Haushaltswaren Abteilung.
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Für den Prepper (auch Jugendliche mit Helikopter Muttis) kann es ebenfalls äußerst wichtig sein, seine Geräte im Wald zu verstecken. Handys und Smartphones können Wanzen sein und überwacht werden. Im Krisenfall kann dein Feind nachvollziehen wo du dich im Wald oder auch in der Stadt versteckst. Du versteckst die Emsa Dose mit deinen Geräte da wo der Feind, Verfolger oder die Helikopter Mutti suchen soll. Aber du gehst in eine andere Richtung. Wenn du zurück kommst und die Dose ist weg, dann weißt du Bescheid. Du wurdest gesucht und dich erwartet Schlimmes, wenn du nach Hause kommst, sei vorsichtig. Wenn die Dose noch da ist, ist alles in Ordnung.
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Bis bald im Wald
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### Bin mal wieder im Wald eingepennt. Mit meiner Isomatte (Evazote) und einer Wolldecke ist es am See im Schilf so gemütlich. Am frühen Morgen bin ich nach Hause geschlichen. ###

Batnight 2019

25.08.2019
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Alleine nachts auf Fledermaus Exkursion gegangen. Heute sehe ich mehr Fledermäuse als gestern. Meine Wildkamera und ein Stativ habe ich mit genommen. Taschenlampe und Stirnlampe sind auch mit dabei. Dort wo viele Nachtfalter fliegen ist auch wieder richtig was los. Die Fledermäuse düsen direkt vor der Kamera lang. Die Kamera läuft im Infrarot Modus. In der Nacht treffe ich noch 3 weitere Fledermaus Beobachter. Alle haben sie Fledermaus Detektoren und eine Liste mit Sonar Frequenzen dabei. Anhand der Frequenzen wissen sie, welche Art von Fledermaus gerade im Anflug ist. Ich werde es erst sehen, wenn ich meine Speicherkarte in der Kamera auswerte. Das wird noch spannend. Um Mitternacht fliegen weniger Fledermäuse. Sie machen dann erst einmal eine Fresspause und sind satt. Es sind viele große Nachtfalter zu dieser Jahreszeit unterwegs. Die Fledermäuse können sie nicht alle fressen. Kurz nach Mitternacht gehe ich nach Hause. Die anderen wollen doch warten bis die Fledermäuse wieder heraus kommen und haben sich ein nächtliches Picknick mit gebracht.
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Der Rückweg wird ein kleiner Nachtspaziergang. Doch was ist das? Ein Auto fährt ganz langsam die Dorfstraße entlang. Bei uns ist nachts die Straßenbeleuchtung aus geschaltet. Was will dort einer in nächtlicher Schleichfahrt in unserem Dorf? Ich stell mich hinter eine dicke Linde, so kann er mich im dunkeln nicht sehen. Er hält an und leuchtet überall herum. Ich muss um die Linde herum gehen um in ihrem nächtlichen Schatten zu bleiben, damit er mich nicht entdeckt. Zum Schluss fährt er schleichend zum Dorf hinaus, weg ist er. Puh, das ist ja noch mal gut gegangen, der Typ hat mich nicht bemerkt.
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24.08.2019
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Internationale Fledermausnacht vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) am 24.08.2019
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Da musste ich mit dabei sein. Um 20:30 ging es los. Als erstes ist ein Vortrag dran über Fledermäuse, welche Arten von Fledermäusen es bei uns gibt und über ihre Nahrung die überwiegend aus Nachtfaltern besteht. Da die Nachtfalter durch Insektizide getötet werden wird auch der natürlichen Garten mit Pflanzen und Kräutern, die für die Nachtfalter (und Bienen) lebenswichtig sind, erklärt. Weiter wird in dem Vortrag erklärt, wo Fledermäuse im Sommer und im Winter leben. Es gibt Fledermaus Ziegel, die beim Hausbau mit eingebaut werden können. Fledermauskästen, in dem die Fledermäuse im Sommer leben, können selbst gebaut werden.
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Nach dem Vortrag ist es richtig dunkel und die Exkursion geht los. Die NABU Beauftragten sind mit starken Taschenlampen und Fledermaus Detektoren ausgestattet. Mit den Detektoren werden die Sonar Geräusche der Fledermäuse auch für uns Menschen hörbar. Wir spazieren durch die Nacht zu unserer Burg im Dorf. Am Burggraben ist richtig was los. Wir sehen viele Wasserfledermäuse und Kleinohrfledermäuse. Andere Fledermäuse zeigen sich bei der heutigen Exkursion nicht.
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Es muss unbedingt mehr für unsere Natur getan werden. An den Waldrändern und in der Feldmark gibt es immer weniger Vögel, denn auch die Vögel finden zu wenig Insekten zum leben. Bei uns im Dorf sind noch viele Vögel. Aber in einigen Dörfern und Städten ist es sehr ruhig, zu ruhig. Wenn keine Vögel mehr singen ist das ein sehr schlechtes Zeichen. Ich vermisse auch das Zirpen der Heimchen auf den Sommerwiesen. Alle durch Insektizide vernichtet.
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In den tiefen Wäldern gibt es noch größere Vögel wie Eulen, Greife, Spechte und Rabenvögel.
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Ein schönes Wochenende und
bis bald im Wald.

Waldläufer 16.08.2019, Schatzsuche

Urlaub und endlich im Wald unterwegs. Auf geht’s zum Schecken, denn dort sind einige Geocaches versteckt. Der Schecken ist ein Waldgebiet zwischen Diedersen und Hastenbeck im Weserbergland / Niedersachsen. Kleine Dörfer mit abgelegenen Bauernhöfen, viele Pferde, Wald und sonst weiter nichts. Hier gab es einmal eine große Schlacht. Auf Wikipedia im Internet wird sie erklärt: „Die Schlacht bei Hastenbeck am 26. Juli 1757 war eine Schlacht des Siebenjährigen Krieges zwischen dem in Personalunion verbundenen Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg („Kurhannover“) und dem Königreich Großbritannien gegen Frankreich.“
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Die Schatzsuche / Geocaching am Schecken ist sehr anstrengend. 5 Stunden bin ich zu Fuß im Wald unterwegs. Teilweise auf Rückewegen. Wegen Forstarbeiten liegen Bäume auf den Wegen. Wegweiser wie in einem Wandergebiet, gibt es nicht. Ich finde 10 Geocaches. Einen Geocache mag ich nicht mehr weiter suchen, der ist so tief in den Brombeeren versteckt. Die Stacheln stechen durch die Jeans. Da ich erst um 15 Uhr los gehe, kann ich nur einen Teil der Geocaches in diesem Wald finden. Gegen 20 Uhr wird es dunkel. Jetzt muss ich mich beeilen um aus dem Wald heraus zu kommen denn hier gibt es große Wildschweine und gelegentlich Wölfe. Übernachten möchte ich hier nicht, denn am Morgen werden auch die Forstarbeiter, Förster und Rücker zurück kommen.
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Ich werde wieder kommen, denn in diesem Wald warten noch einige Mystery Caches. Da einige wissen möchten was ich dabei hatte, kommt hier ein Foto.
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16.08.2019 Inhalt Tagesrucksack

Tagesrucksack mit Pulli, Regenzeug, Notizbuch, Emsabox, Kappe, Taschentücher, Taschenlampe, Messer, Kellnermesser, Müsliriegel, Feuerzeug, Flasche.


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16.08.2019 Navigation

Emsabox mit altem und neuem Smartphone. Auf dem neuem Smartphone ist ein GPS Programm. Geodreieck, Stirnlampe, Peilkompass, Brille, Taktischer Kugelschreiber aus Metall. /// Nicht abgebildet: kleines Täschchen mit Pflaster und 2 Wundbandagen.


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Bis bald im Wald

Geistiges Survival

Viel zu tun und viel Arbeit. Dann kommt noch Ultra Stress dazu.
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Wie hält man das aus?
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Nur mit dem Glauben und durch die Liebe von Jesus. Denn die Seele und der Geist brauchen viel Futter. Futter, das ich nur im Glauben finde. Hilfe die ich nur von Jesus bekomme.
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Bis bald im Wald