Checkliste Katastrophenschutz

Ich habe in meinem Bekannten und Freundeskreis gefragt: „ Was würdest du tun wenn eine Katastrophe kommt?“ Die Antworten waren interessant und vielseitig. Aber an preppen hat eigentlich niemand gedacht. Leute in ländlichen Regionen (Niedersachsen, Deutschland) müssen jetzt schon vorsorgen, da es auf den Dörfern bei uns oft keinen Laden, keinen Bäcker und auch keinen Metzger gibt. Die nächste Apotheke ist weit weg. Mit dem ärztlichen Notdienst ist es bei uns eine Katastrophe. Mein Mann musste mich im Frühjahr nachts in die MHH Hannover bringen. Ich hatte mich am Auge verletzt und bei uns gibt es keinen Augenarzt. Mit anderen Worten, die Landbevölkerung in Niedersachsen stellt sich langsam automatisch um. Es bleibt uns nichts anderes übrig. Dann kommt bei den Bauern auch noch das Vieh und andere Tiere dazu. Heu und Futter wird für die Tiere jetzt schon eingelagert. Für einen Bauern ist es normal 12 Säcke Hühnerfutter und 5 Säcke Taubenfutter zu kaufen. In der Stadt wird für die Haustiere kaum etwas gelagert. Auch auf dem Land hat man Haustiere die nicht geschlachtet werden. Diese kann man als Wächter dressieren. Unsere Zebrafinken melden besser als jeder Hund, sie sind sehr wachsam und lassen sich mit Geduld sehr gut dressieren. Sie sind klein und lassen sich im Ernstfall im Käfig mitnehmen. (Die Bergleute nahmen Kanarienvögel mit in den Schacht).
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Versetzt Euch jetzt mal in den Gedanken was bei 3 Tagen Stromausfall in der Stadt passiert. Wer da raus will, schafft es nur wenn er gut zu Fuß ist, die Straßenbahn braucht Strom. Mit Öffis fahren wird da nicht mehr sein. Uns ist klar das es zu Plünderungen kommt. Aber den Leuten die in der Stadt wohnen ist das nicht bewusst. Denen ist auch nicht bewusst das die Deutsche Bundesregierung zur Vorsorge rät. Von einer Checkliste haben viele in der Stadt noch nie gehört. Klar das jeder für sich selbst entscheiden muss. Aber ich habe festgestellt, das große Teile der Bevölkerung in Deutschland schlecht aufgeklärt sind. „Es ist doch immer alles sofort zu haben und wenn nicht, bestellen wir über das Internet.“ So die Denke der meisten. Andere Gedanken sind für diese Personen überflüssig. Die Meisten von Euch werden sicher ihr eigenes System haben und das ist auch gut und richtig. Wer aber noch nicht weiß wie er anfangen soll, für den ist diese Lister sicherlich eine Hilfe.
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Checkliste vom deutschem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
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http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Checkliste_Ratgeber.pdf?__blob=publicationFile
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Mein Vorschlag soll nur eine Hilfe sein. Jeder muss für sich individuell selbst entscheiden was er macht.

Prepper und Survival, kannst du schwimmen?

Über die Hälfte der Kinder in Deutschland kann nicht schwimmen. Deutschland wird zum Nichtschwimmer Land. Es passieren immer mehr Unfälle und auch Erwachsene ertrinken. Die DLRG befürchtet das dies noch zunimmt. Eltern können oft ihren Kindern nicht mehr das Schwimmen bei bringen, da sie es selbst nicht können. Für einige ist das Schwimmen aus religiösen Gründen sogar verboten. ( Christen sind hier nicht gemeint, die dürfen so oft und so viel schwimmen wie sie wollen. )
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Lerne das Schwimmen, es gehört zum Prepper und Survival. Im Ernstfall kann es sein, das du schnell über ein Brückengeländer springen musst und wenn du dann nicht schwimmen kannst, ersäufst du.
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Alte Jugend Erinnerungen. 24 Stunden Schwimmen. Dabei sein ist alles.
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Kannst du schwimmen, aus meiner Jugend

JW und Lutheraner, ein Schachspiel?

Ich sitze im Wohnzimmer und meine Zebrafinken melden wie die Wachhunde (Wächtervögel). Jemand hat das Grundstück betreten. Ich schaue vorsichtig durch die Gardine, so das mich von außen niemand sieht. Es sind 2 Frauen, eine Ältere und eine Jüngere. Beide Frauen gut angezogen und mit Rock. Bei der Älteren klemmt der Wachtturm unter dem Arm. Die Jüngere hat ein dickes Buch in der Hand. Aha, ich weiß sofort Bescheid. Alte Erinnerungen kommen blitzschnell hoch, ich hatte sie schon total verdrängt. Es war plötzlich alles da als wäre es gestern gewesen.
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Vergangenheit:
Ca. einen Monat nach meiner Konfirmation ging es los. Ich war 14 Jahre alt. 2 Frauen, Mitglieder der JW´s, klingeln an der Haustür. Meine Mutter ging hin, sprach mit ihnen und sie verschwanden wieder. Alle 4 Wochen kamen sie nun, sie hatten keinen Erfolg bei meiner Mutter. Dann war erst einmal Ruhe an der Haustür. Wir wohnten in der Fußgängerzone einer kleinen Stadt und meine Eltern hatten ein Bestattungsinstitut. So kam es das immer 2 Mitglieder der JW´s mit dem Wachtturm auf der gegenüberliegenden Straßenseite standen und unser Haus beobachteten. Es herrschte eine Art Burgfrieden. So war es in Ordnung für beide Seiten. Nach 2 Jahren, ich war gerade 16 Jahre alt geworden, ging es wieder los. Die JW´s wussten genau wann ich komme und gehe. Sie wussten wann die Tochter vom Bestatter zu Hause war. Wenn sie zu bestimmten Zeiten an der Haustür klingelten, wussten sie das ich zur Tür komme. Mir wurde klar, das sie mich 2 Jahre lang beobachtet hatten. Jetzt war ich dran und sie verwickelten mich in Bibelgespräche. Ich reagierte spontan, denn ich wusste nicht wie mir geschah. Ich war total unerfahren mit so etwas. Beim Abendessen erzählte ich alles meinen Eltern, mir war das alles Unheimlich. Meine Eltern klärten mich nun auf. Sie erzählten mir alles über deren Mission, den Königsreichssaal und den Ältestenrat. Sie machten mir aber auch klar, das ich als Lutheraner die Freiheit eines Christenmenschen habe und was dies bedeutet. Meine Mutter erzählte mir das einige unserer Verwandten bei den JW´s sind. Der Kontakt hält sich in Grenzen, da die religiösen Interessen verschieden sind. Geburtstage und Weihnachten werden bei den JW´s nicht gefeiert, da sie es für überflüssig halten. Es ist ihnen nicht wichtig. Mir wurde klar, das ich die Freiheit eines Christenmenschen aufgeben würde, wenn ich zu den JW´s gehe. Das kam und kommt auch heute nicht in Frage und meine Eltern wussten das ich Freiheiten nicht aufgeben werde. Ich sollte aber immer nett und freundlich zu den JW´s sein, denn sie haben uns nichts getan und sie halten sich an die 10 Gebote. So sei es, mach ich.
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3 mal kamen nun die selben Personen an die Haustür. Ich hatte mir schon vorher überlegt, was ich mache, wenn sie kommen. Die JW´s hatten keinen Erfolg bei mir. Es war für mich ein Schachspiel, wann ist wer am Zuge. Und jetzt waren sie Schachmatt gesetzt von der 16 Jährigen Tochter des Bestatters. Mein Vater fand das ganz amüsant. Er erzählte mir das dies nun den Ältesten im Königsreichssaal vorgetragen wird. Sie werden mich als harte Nuss betrachten, das Schachspiel wird weiter gehen. Es geschah aber erst einmal nichts. Mein Vater erklärte mir das sie jetzt überlegen was sie tun. Und so ging mein Vater mit mir die nächsten Schritte durch, er war ja der Bestatter. Und immer nett und freundlich bleiben.
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Nun standen 2 neue JW´s auf der anderen Straßenseite und beobachteten das Haus. Es herrschte wieder Burgfrieden, die Welt war so in Ordnung. Doch die neuen waren 2 Personen, die mein Vater bestens kannte. Es war der Oberprediger Herr S, mit seiner Frau. Herr S, hatte meinen Vater in der Werkstatt besucht und ihm während der Arbeit einfach aus der Bibel zitiert. Er war ja der Oberprediger und im Ältestenrat. Mein Vater hat einfach weiter gearbeitet und ihn ignoriert, da verschwand er nach einiger Zeit. Bei einem Bestatter erscheinen nun auch mal schräge Typen, das ist normal. Mein Vater erzählte mir alles. Und immer nett und freundlich bleiben.
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Es klingelte an der Haustür, es war Herr S, mit seiner Frau. Es war Winter und kalt, ich stand barfuß auf den Fliesen. Herr S, hatte genau beobachtet, das ich immer barfuß laufe und Freunde schnell herein lass, weil es kalt ist. Das Gespräch an der Haustür dauerte eine Stunde und ich lies ihn nicht hinein. Mir war kalt und ich biss die Zähne zusammen, aber ich gab nicht auf. Im Hinterkopf immer die Freiheit eines Christenmenschen. Und immer nett und freundlich bleiben. Man war das ein Akt. Herr S, lies nicht locker, überraschte mich zu den unmöglichsten Uhrzeiten und immer dann wenn die Eltern nicht zu Hause waren. Er war doch der Oberprediger und es musste doch klappen. Es war ein ernstes Schachspiel. Ich hatte nun keinen Bock mehr. Mein Vater sagte wieder, bleib nett und freundlich. Ja, aber das ist sehr schwer wenn man keinen Bock hat.
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Ich verließ das Grundstück nur noch durch den Hintereingang und fuhr dann schnell mit dem Fahrrad fort. Ich machte auch die Haustür nicht mehr auf, wenn es klingelte. Meine Freunde kamen durch den Hintereingang in das Haus. Herr S, durfte das natürlich nie erfahren. So standen Herr S, und seine Frau sich die Beine in den Bauch, natürlich mit dem Wachtturm in der Hand. Soll er doch schmoren. Aber ich bleibe nett und freundlich.
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Zurück 2017
Jetzt klingeln die beiden Damen an der Haustür. Guten Tag, wir möchten gern mit Ihnen über die Bibel reden. Es folgt ein kurzes nettes Gespräch und dann bekomme ich eine Einladung zur Bibelstunde.
„ Ah, eine Einladung in den Königsreichssaal.“
„ Oh, woher wissen Sie das?“ Kam nun die überraschte Antwort der älteren Dame. „ Ich habe Sie noch nie gesehen.“
„ Ach es ist die Vergangenheit, ich bin hier zugereist, sie können mich nicht kennen.“ Jetzt wussten die beiden Damen nicht mehr was sie sagen sollten und es folgte eine freundliche Verabschiedung.
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Auf zur nächsten Runde, ein neues Schachspiel.
Ich warte.
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Update 04.06.2017
Der Nachmittag wird heute schön und die Sonne kommt raus. Ich habe nur darauf gewartet. Schnell ist ein Handtuch, eine Flasche mit Tee, Messer, Feuerzeug, Decke, Minikompass in den Rucksack gestopft und es geht ab in den Wald. Ich laufe zu der Ostseite von einem Waldsee. Ein netter Badeplatz zwischen Büschen und Schilf ist auch schnell gefunden. Ich denke an ein Video von Stefan, Survival Deutschland „ https://www.youtube.com/watch?v=U1oet1KTkvs „ das geht doch bestimmt auch mit einer Decke. Weicher Waldboden, trockenes Gras und Blätter sind reichlich da. Darüber kommt die Decke.Toll eine weiche Matratze im Busch. Etwas weiter hat es sich ein Pärchen mit Hängematten gemütlich gemacht. Was für ein Idyll uns geht es allen gut hier auf den Dörfern im tiefsten Niedersachsen. Das Wasser ist im ersten Moment kalt, aber als ich drin bin ist es herrlich. Mitten in der Natur baden, ich fühle mich dann der Schöpfung so nahe. Nach dem Bad wärme ich mich in der Sonne auf. Mein Minikompass hat auf der Rückseite ein kleines Thermometer. Im geschütztem Gebüsch sind es 25 Grad Celsius. Ich liege auf meiner Decke und sonne mich. Nach einer Weile ziehen dicke Cumulonimbus Wolken auf und kommen direkt auf mich zu. Leider habe ich kein Tarp dabei und so packe ich schnell meine Sachen zusammen und verschwinde. Selbst wenn ein Unwetter kommt, ist es mit einem großen Tarp schön im Wald. Wie im Paradies.Viele Menschen haben Angst vor dem Wald, den Luchsen, Wölfen und Wildschweinen die in ihm leben. Ich habe meine Angst vor den wilden Tieren abgebaut, bin aber trotzdem vorsichtig. Wölfe sind mir noch nicht begegnet, ich weiß aber das sie da sind. Gegenseitiger Respekt bedeutet Frieden in Wald. Gegenseitiger Respekt wäre auch für uns Menschen gut, dann könnten wir alle in Frieden leben und es gäbe keinen Krieg mehr. Leider sind viele Menschen zu dumm dazu, sie vernichten sich gegenseitig. Die Natur ist von Gott geschaffen und die Natur macht alles vor wie es geht.
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Anschlag in London mit Toten. Islam = Satan, Sheitan = Terror und das Böse. Wir lassen uns nicht unterkriegen.
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Friede, Freiheit und Gerechtigkeit für alle.

Die Wildkamera 20.05.2017

Die Wildkamera 20.05.2017
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Ich habe mir vor 2 Wochen eine Wildkamera besorgt. Eine Dörr Snapshot Mini in Tarnfarbe. Ein Gurt um die Kamera am Baum zu befestigen ist mit dabei. Eine Speicherkarte von 32 GB, Akku´s und Ladegerät musste ich extra kaufen. Die Kamera passt auf ein ganz normales Fotostativ. Zusätzlich habe ich noch einen stabilen Zelthering aus Alu von der Britisch Army dabei (Den hat mein Mann mal im Wald gefunden). Meine Exelim kommt natürlich auch wieder mit. Ab damit in den Rucksack.
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Was kommt noch mit? Ein Tarp, ein Seil, Gummi Bändsel, 3 selbstgemachte Heringe aus Haselnuss. Diese Heringe wiegen sehr wenig und sie kosten nichts. Eine alte Isomatte und eine Wasserflasche. Ein Messer und ein Feuerzeug. Essen nehme ich nicht mit, wenn ich Hunger habe werde ich schon etwas im Wald finden. Eine Jacke und ein Jägerhemd kommt noch mit. Ach ja einen Kompass und eine Karte brauche ich auch noch, da ich auf Wildwechseln unterwegs sein möchte.
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Auf geht es in den Osterwald. Zuerst suche ich Tierspuren und finde so einen Wildwechsel. Es sind Wildschwein und Hirschspuren. Ich achte auf auf Wolfsspuren aber es sind keine da. Ich verfolge die Tierspuren und komme an einem schönen Platz im Wald heraus. Leider sind hier auch Jäger unterwegs, ich finde Spuren kann aber niemanden sehen. Die Spuren der Jäger gilt es zu meiden und die Tierspuren verfolge ich weiter. Ich finde einen Platz für meine Wildkamera und binde sie mit dem Gurt an einen Baum. Den Platz markiere ich in meiner Karte, damit ich die Kamera auch wieder finde. Jetzt heißt es erst einmal verschwinden und einen netten Lagerplatz suchen. Ich bin nun an einem kleinem Waldsee. Das Wetter ist schön und so baue ich mein Tarp erst einmal nicht auf. Es ist kein Mensch hier, da die wenigsten diesen Platz kennen. Viele haben Angst sich hier im Wald zu verlaufen. So manch einer musste schon von den Förstern aus dem Wald geholt werden weil er nicht mehr heraus gefunden hat. Ein Kompass ist das mindeste was man hier mitnehmen sollte, da das Akku vom Smartphone schnell leer ist. Auf ein Smartphone kann man sich im Wald nicht verlassen.
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Ich zieh mich aus und geh erst einmal baden. Ein Bad in einem Waldsee ist ja so schön und wenn niemand da ist braucht man auch keine Badesachen. Hier gibt es Fichten. Die Fichte ist wichtig für uns Waldläufer. Am Stamm findet sich Fichtenharz, dies kann als natürliche Brennpaste (Anzünder) genutzt werden. Aus Fichtennadeln lässt sich ein leckerer Tee kochen. Es liegt genug Totholz für ein Feuer herum. Ich brauch es nur aufsammeln. Im Totholz sind viele Insekten, die auch essbar sind. Essbare Pflanzen gibt es hier auch genug. Es gibt vegetarisches, die Insekten lass ich erst einmal in Ruhe.
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Nun schleiche ich weiter durch den Wald und verfolge Wildspuren. Die Kamera lasse ich am Baum sitzen. Ich finde eine Schweine Suhle und viele Schweinelöcher. Die Brombeerranken sind hier brutal. Sie sind wie Fußangeln aus Draht. Ich falle hin und eine Ranke ist direkt um mein Bein gewickelt. Mit dem Messer kann ich mich aber gut befreien und die Dornen aus meinem Bein pulen. Ruhe bewahren, tief durchatmen und weiter geht es. Ich komme an der Sennhütte aus dem Wald geschlichen, wie ein Waldschrat. Ich bin der Waldschrat. Jetzt geh ich auf dem Wanderweg zum St. Avold See (ein alter Steinbruch). Und ruhe mich dort auf einer Bank in der Sonne aus. Hier sind auch viele Touristen.
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Es wird Abend und ich bin nun schon seit 6 Stunden unterwegs. Ich mach mich auf den Rückweg und hole meine Wildkamera ab. Welche Tiere sind hier in den letzten 6 Stunden vorbei gekommen? Es ist spannend wie Angeln. Leider kam kein Tier vorbei. Das ist auch wie Angeln, denn nicht jedes mal beißen die Fische.
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Bis bald im Wald.
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28.05.2017
Dieses Wochenende haben wir ein Wetter mit Temperaturen wie im August. Tagsüber sind es 28 Grad Celsius. Jetzt am Abend wird es kühler, es sind noch 20 Grad Celsius. Das ist zu warm für den Monat Mai. Die Globale Klimaerwärmung macht sich bemerkbar. Was soll das nur im Sommer werden? Wasserknappheit? Zu viele Mücken? Die Schwimmbäder haben noch geschlossen, es ist ja noch kein offizieller Sommer. Ich muss mir einen neuen Waldsee suchen. Dort wo ich am 20.05.2017 war ist Zeckenalarm. Ich musste mir 5 Zecken aus der Haut entfernen. Zecken können Krankheiten wie Hirnhautentzündung und Borreliose übertragen. Wenn man sich nun so ein Ungeziefer eingefangen hat, ist erst einmal Ruhe bewahren angesagt. Erst nach 24 Stunden steigt das Infektionsrisiko. Also immer den Körper schön absuchen wenn ihr im Wald unterwegs gewesen seit und alles Ungeziefer sofort entfernen. Ich war schnell genug, es ist alles gut gegangen. Heute war ich in einem alten Bruch (renaturierte Sand und Tonabbau Grube) mitten im Wald baden. Hier ist alles gut und Ungeziefer frei. Die Sonne tut dem Körper ebenfalls gut, denn nur so kann unser Körper selbst Vitamin D bilden. An alle Muslimas, bitte nicht verschleiern und keinen Burkini tragen. Liebe Mädels, ihr bekommt Vitamin D Mangel und das kann Knochen und Immunsystem schädigen. Ohne Vitamin D werden die Zähne schlecht und ihr seit Allergie gefährdet. Vitamin D ist auch ein Anti Aging Hormon und schützt vor Krebs. Raus mit euch in die Natur und in der Sonne baden und schwimmen gehen. Das ist gesund und wer gesund ist, der ist schön. Liebe Muslimas lasst doch euren Bruder und Cousin zu Hause vor dem Computer oder im Auto sitzen. Geht selbst raus.
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Folgende Lebensmittel enthalten Vitamin D:
Lebertran,
Hering, Aal, Lachs, Sardine, Thunfisch,
Rinderleber,
Eigelb,
Emmentaler,
Steinpilz, Pfifferlinge, Champignons.
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Zwischendurch gab es bei mir eine Fischkonserve. Hering in Eier-Senf-Creme mit einem Vollkornbrötchen. Das Brötchen war schon vom Vortag und bei diesem Wetter hart getrocknet. Sonntags und an Feiertagen sind bei uns die Geschäfte geschlossen.
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Bis bald im Wald

No Fastfood, aber eben schnell was Warmes. (Easy Meal)

Den ganzen Sonntag sind wir unterwegs gewesen. Das heißt es gab nur ein Käsebrot am Morgen und sonst den ganzen Tag nur Kuchen. Am Abend hat man dann natürlich keinen Appetit auf Brot oder Fastfood Pizza die überall zu haben ist und nach Pappe schmeckt. Die meisten guten Restaurants haben bei uns wegen der wirtschaftlichen Lage geschlossen. Die Geschäfte sind ebenfalls Sonntags geschlossen, mal eben schnell einkaufen geht nicht.
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Schnell geht es noch einmal raus um Wildgemüse zu sammeln. Wilden Oregano und Giersch gibt es bei uns in Massen. Zurück in der Küche wird das Wildgemüse und eine Zwiebel sehr klein geschnitten, mit Olivenöl in der Pfanne angebraten und dann gedünstet. 2 Eier werden mit etwas Milch, einer Messerspitze Zucker, Pfeffer und Salz verquirlt. Die Masse wird über das Wildgemüse gegossen und in der Pfanne gerührt bis es Rührei mit Gemüse ist. Dazu gibt es Pletten. Das sind halbierte Kartoffeln mit Schale, auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und durch gebacken. Die Kartoffeln werden mit Schale gegessen.
Hmmm lecker.
Einige nennen so ein Gericht auch Paleo. Für mich ist es aber kein Paleo weil Zucker und Pfeffer enthalten sind. Auch wenn es nur eine kleine Priese ist.

Kuchen backen

Von wem hast du backen gelernt? Meine Antwort lautet von Niemand. Ich ernte erstaunte Blicke, niemand glaubt mir. Aber es stimmt. Jetzt möchte ich das Geheimnis lüften. Ich habe mir vor vielen Jahren einen Nachdruck vom Dr. Oetker Schulkochbuch aus dem Jahre 1952 gekauft. Es ist für den Hauswirtschaftsunterricht der Mädchen, ab der 6. Klasse. Die Mädchen mussten 1952 mit 12 Jahren, folgende Aufgabe im Hauswirtschaftsunterricht lösen:
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Nehmen Sie das Rezept für einen Topfkuchen mit Guss aus Ihrem Lehrbuch.
Verwenden Sie die Hälfte vom Zucker und die doppelte Menge der Milch.
Ersetzen Sie die Früchte mit der selben Menge geriebener Haselnüsse und Schokoladenstückchen.
Wie lautet das Ergebnis?
Lecker Muffins.
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Auszüge aus dem Dr. Oetker Schulkochbuch von 1952 für die 6. Klasse Hauswirtschaftsunterricht. Wenn du es hin bekommst, gibt es eine 1 🙂
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Fitnesstraining 06.05.2017

Mir reicht es nicht aus, nur ein paar Gymnastikübungen zu machen um wieder auf die Beine zu kommen. So habe ich mir ein paar Inliner (Rollerblade) besorgt. Direkt vor der Haustür möchte ich los fahren und male mir in Gedanken die Strecke aus. Als Kind bin ich ja auch immer Rollschuh gelaufen, wird schon klappen. Also Knieschützer, Ellbogenschützer, Handschützer und Fahrradhelm auf (bin ja nicht mehr die Jüngste) und Inliner anziehen. Treppe runter, wie mit Rollschuhen, seitwärts, geht ganz gut. Dann geht es erst einmal vor dem Haus die Straße hoch und runter. Die Straße ist leicht abschüssig mit Schlaglöchern, Bordsteinkanten und Gullideckeln. In den Gullideckeln kann man mit den Rollen hängen bleiben. Ich muss ständig in die Knie gehen um nicht über Gullideckel und Schlaglöcher zu fliegen. Ist das anstrengend. Na gut, weiter, Straße runter und rechts herum, bergauf zum Campingplatz. Bordsteinkanten, Rollsplitt, Schlaglöcher, Baustelle, Gullideckel, teilweise Pflastersteine. 2 Mädchen mit Pferden und 3 Hunden. Ich fahre die ganze Zeit in der Halbhocke, sonst leg ich mich lang und komm nicht über diese Gullideckel, meine Muskeln brennen. Zurück geht’s bergab und es kommt gerade kein Auto entgegen. Ich lass es rollen und drossel die Geschwindigkeit wie beim Carvingski mit Gewichtsverlagerung. Hui, das geht ab und wieder alles in der Halbhocke, durch Rollsplitt und um Baustellencontainer herum. Bremsen geht noch nicht so gut, das muss ich noch üben. Vor dem Haus habe ich dann die Heckenbremse gemacht. In die Hecke fahren und an den Ästen festhalten. Mit Inliner wird man bergab ganz schön schnell. Jetzt sitze ich mit dem Laptop auf dem Sofa und schreibe. Meine Muskeln brennen immer noch. Ergebnis: Günstiger als ein Fitnessstudio und es macht mehr Spas 🙂

Prepper, Vorratshaltung

Wie sieht mein Vorratslager im März aus? Es ist zur Hälfte aufgebraucht. Das Waschmittel aus Rosskastanien ist noch so reichlich vorhanden, das es bis zum Herbst reicht. Es ist geeignet für Haare, zum Duschen und für die Wäsche. Spülmittel und flüssige Handseife aus Efeu lies sich den ganzen Winter herstellen. Die Efeuranken im Zaun sind immer noch voll Blätter und bekommen jetzt im März wieder neue. Waschen mit Kastanien, wie geht das? https://pilgerinkati.wordpress.com/2016/10/20/waschen-mit-kastanien-wie-geht-das/
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Früchte (eingefroren) und Kräuter (getrocknet) aus dem eigenem Garten sind auch noch vorhanden. Ich mache eine Strichliste mit den Waren die verbraucht werden, so weiß ich was neu besorgt werden muss. Am meisten wurden Nudeln, Reis, Haferflocken und Kartoffeln verbraucht. Danach Rinder Gulasch, Cornedbeef und Fischkonserven. Allerlei Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen. Tiefkühlgemüse ist auch jede Menge dabei gewesen. Am Ende kommt Knäckebrot und vom Mehl wurde nur eine Tüte benötigt. Tierfutter (Körner) für unsere Haustiere (Vögel). Heu für unsere Piepmätze hatten wir im Sommer selbst gemacht und getrocknet. Wir haben einen Sack Heu verbraucht. Es ist somit noch genug Heu für die Tiere da. Frisches Grün für die Piepmätze lies sich im Blumentopf züchten dieser wurde immer angeflogen und ist total geplündert. Darin wächst jetzt nichts mehr. Frischer Giersch wächst schon wieder im Garten, es ist also genug Futter da.
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Wir hatten 2 Tage im Herbst Stromausfall in unserer Straße und wir waren das einzige Haus mit Licht. Wir haben eine Laterne von einem alten Fischkutter, diese steht eigentlich nur zur Zierde in der Fensterbank weil sie aus so schönem Messing ist. Die Schiffslaterne funktioniert noch richtig gut. Den Campingkocher haben wir nicht benötigt. Eine Pet Flasche mit Wasser in eine schwarze Socke gesteckt ging auch. Hot water from the sun, wie geht das?
https://pilgerinkati.wordpress.com/2015/08/08/pilgeressen-die-schwarze-socke-24-06-2014/
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https://pilgerinkati.wordpress.com/tag/pilgerweg-muehlhausen/
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Meine Vorratshaltung ist nicht perfekt. Es muss auch immer wieder neu geplant werden. Im Winter auf dem Dorf ist es Eis und Schnee. Dann war es Grippe mit Fieber und mein Mann hat auch gehustet. Mit dem Auto mag man dann einfach nicht unterwegs sein und bleibt lieber zu Hause. Gut das der Stromausfall im Herbst war und die Sonne schien. Im Winter kann das echt übel werden. Es gibt auch noch sehr viel was auszutesten ist um im Krisenfall ein angenehmes Leben zu haben.
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Update 04.05.2017
Ein Blick auf meine Strichliste (was alles gebraucht wird) üerrascht mich sehr.
2 Personen brauchen in einem Monat:
10 Liter Milch, (im Laden gibt es nur pflanzliche Trockenmilch zu kaufen),
2 Kilo Haferflocken, Lagerung kein Problem,
2 Kilo Naturreis, Lagerung kein Problem,
2 Kilo Nudeln, Lagerung kein Problem,
4 Kilo Käse, (im Krisenfall muss man hier wohl auf Eierstich in Dosen und auf Fischkonserven umsteigen).
1 Kilo Wurst, (Dosenwurst).
Was bei uns an Obst und Gemüse durch geht ist ebenfalls enorm.
1 Kilo Obst und Gemüse pro Tag. Im Krisenfall sind wir da auf den Wald und was da drin wächst angewiesen. TK Ware geht im Krisenfall nicht, da dann der Strom weg ist, Lagerung: Trockengemüse, Dosengemüse.
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Fortsetzung folgt.

Die Telefonleitung war defekt und somit auch das Internet

10.02.2017
Ein neuer Router kommt per Post und das Internet wird auf VDSL 25000 umgestellt mit Voip natürlich. Zuerst ist es wie Weihnachten, wir packen den neuen Router aus und freuen uns. Mein Mann sagt, Kati mach schnell, mal gucken ob auch alles geht. Der Router lässt sich ohne Probleme einrichten, aber er will nicht online gehen. Ok, na gut, ich setze den Router zurück auf die Werkseinstellung, es kann ja sein das ich etwas falsch gemacht habe. Und noch einmal einrichten, denkste nichts geht mehr. Ich rufe beim Anbieter an.
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18.02.2017 Hallo Frau Kati, Ihr Internet geht jetzt. Ok, neuer Versuch, Router starten und Passwort eingeben, denkste, wieder nichts. Ich rufe wieder beim Anbieter an.
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Waldläufer
19.02.2017 Ich treibe mich den ganzen Tag im Wald herum und verfolge Wildschweinspuren. Die Tierspuren führen zu einem versteckten Teich tief im Wald. Vom Weg aus ist der nicht sichtbar und von viel Gestrüpp und Bäumen umgeben. Ein Schild steht hier: Baden verboten für Menschen und für Tiere, Fische beißen. Es ist neblig aber schön an diesem Teich. Der Schnee ist inzwischen getaut und die ersten Pilze kommen schon wieder heraus. Hier werde ich noch einmal her kommen und einen Shelter bauen, er soll dann weder vom Teich aus, noch vom Weg aus sichtbar sein. Gut getarnt und versteckt. Das Internet vermisse ich noch nicht. Beim Pilgern und wenn ich im Kloster bleibe, habe ich ja auch kein Internet.
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21.02.2017 Es tut sich nichts und ich spiele mit der Software vom Router herum. Dabei entdecke ich noch ein paar neue Einstellungen, die ich vorher nicht kannte. Ich habe einen Hotspot für Gäste und kann eine zusätzliche Festplatte am Router anschließen, auf dem ich eine Datei anlegen kann, die die Gäste abrufen können. Soll ich da eine Bibel drauf packen? Oder lieber doch nicht? Schreibt mir mal.
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Waldläufer 26.02.2017

Ich muss einfach raus in dein Wald. Es ist bewölkt, kühl aber trocken. So ist es der Wald hinter unserem Dorf, der Ith. Zuerst bleibe ich noch auf dem Waldweg, aber dann treibt es mich mitten in das Gebüsch. Vielleicht findet sich ja ein neuer netter Lagerplatz. Das hat sich auch schon jemand anders gedacht und mitten im Wald einen Fischteich angelegt. Eine Bank aufgestellt und ein Holzkreuz an einen Baum aufgehängt. So schleiche ich weiter durch das Gebüsch. Damit ich mich nicht verlaufe habe ich einen Kompass dabei. Dann bin ich auf dem Kansteinweg. Biege aber wieder ab in das Gebüsch und verfolge nun Reh Spuren die zum Ithkamm führen. Es ist sehr anstrengend bergauf die Tierspuren zu verfolgen. Total verschwitzt und ausgepumpt komme ich auf dem Kamm an. Hier gibt es einen Kammweg, doch der ist zu gewuchert. Ich achte darauf das ich auf dem Kamm bleibe und krieche durch das Gebüsch. Nach einiger Zeit komme ich am Hohenstein raus. Ich stehe oben auf dem Felsen. Dieser Felsen ist eine alte germanische Kultstätte. Ich ruhe mich aus und schau mir dabei die Felsen rings herum ganz genau an, sie sind angeordnet wie eine Trutzburg. Es ist ein wunderschöner Platz zum meditieren. Da entdecken meine Augen etwas helles in einem Felsspalt. Was ist das denn? Ein heller Gegenstand in einen Felsspalt geklemmt? Ich kletter hin. Dort steckt eine Brotdose. In der Brotdose ist ein Zettel der Geocasher, ein Gipfelbuch, Stifte, jemand hat eine Murmel und einen Pin hinein gelegt. Ich habe nichts dabei was ich in die Brotdose tun könnte. So schreibe ich etwas in das Gipfelbuch, stecke alles wieder in die Brotdose und stecke alles wieder in den Felsspalt. Um jetzt wieder auf den Wanderweg zu kommen, muss ich über die Felsen nach unten klettern. Wie eine Spinne kletter ich nun langsam und überlegt zwischen den Felsspalten herunter. Es sind auch Ringe im Fels zum abseilen, damit würde es schneller nach unten gehen. Aber leider habe ich kein Seil dabei. Am Fuß des Felsens stehe ich nun an einem Steilhang. Au weia, da muss ich auch noch runter. Da hier viel Gestrüpp ist, kann ich dieses ähnlich wie ein Seil nutzen. Ich seile mich am Gestrüpp und an den Baumwurzeln ab. Einmal rutsche ich ab, kann mich aber am Gestrüpp wieder auffangen und festhalten. Langsam geht es nach unten. Es ist anstrengend. Auf dem Wanderweg angekommen, geht es nun zurück zum Dorf. Meine Muskeln sind schlapp. Das war anstrengend.
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09.03.2017
Was hat sich noch ereignet? Tja, schon wieder ein heftiger grippaler Infekt und ich muss mir Fieber zu Hause bleiben. Vom 03.03. bis 10.03.2017.
Unsere Telefonleitung und damit auch das Internet geht seit dem 10.02.2017 nicht mehr mit unabsehbarem Ende, die Leitungen auf dem Dorf sind marode. Ich muss alles schriftlich und per Post erledigen wie vor 35 Jahren. Viel mit dem Handy telefonieren. Vor 35 Jahren stand ich oft lange in der Telefonzelle, denn Handys und Internet hatten wir nicht. Vor 45 Jahren kam ich in die 1. Klasse, meine Mutter brachte mir an der Bushaltestelle bei wie ich den Fahrplan lese. Wie der Münzfernsprecher in der Telefonzelle funktionierte wusste ich schon vorher. Ich durfte immer die Groschen rein stecken und wählen, dann hat die Mutter telefoniert. Die Oma hat mir die Uhr beigebracht und so durfte klein Kati mit 6 Jahren alleine Bus fahren. Das war ganz normal. Mit 9 Jahren fuhr ich das 1. mal allein von Göttingen bis nach Garmisch Partenkirchen mit dem Zug, durch ganz Deutschland. Das war auch ganz normal. Und heute im Zeitalter des Internets? Die jungen Mütter lassen so etwas nicht mehr zu. Was hab ich doch für eine tolle Mutter. Na mal schauen wann das Internet wieder geht.
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Ein Anruf auf dem Handy vom Telefonnetzbetreiber. In unserer Siedlung ist eine Massenstörung, das heißt das so einige Telefonanschlüsse nicht mehr funktionieren, ich aber die erste wäre die sich meldet. Ein Bautrupp kommt in den nächsten Tagen raus und wird die Leitungen reparieren 🙂 Super ich freue mich, bald haben wir alle wieder Internet und Telefon im Haus. Das ist ja wie die Vorfreude auf Weihnachten.
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16.03.2017
Endlich die Telefonleitung ist repariert. Der Router und alle Geräte lassen sich problemlos einrichten. Alles funktioniert wieder. Die menschlichen Vieren, die so im Umlauf sind, machen mir immer noch etwas zu schaffen. Wenn das besser ist, dann ist erst einmal Fitness Training angesagt. Momentan bin ich echt zu schlapp für lange Pilgertouren.

Packliste vom Pilgerrucksack, Update 26.01.2017

Packliste vom Pilgerrucksack, Update 26.01.2017
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Auch ich ändere meine Packliste, je nach Bedarf. Mein Pilgerrucksack wird so langsam zu einem Campingrucksack für das Wochenende. In vielen Gemeindehäusern von Kirchen darf man auf Anfrage übernachten, braucht aber eine Isomatte und einen Schlafsack. Gelegentlich ist man als Pilger in Deutschland auch im Nichts. Das heißt die Kirche ist abgeschlossen, keiner da, einfach nichts. Im Wald schlafen ist erlaubt, also sucht man sich ein Plätzchen. Damit niemand stört, versteckt und tarnt man sich gut. (Macht die Bundeswehr auch). So wird man als Frau nicht überfallen, weil niemand weiß das man da ist.
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Packliste:
1 Taschenlampe, mit Akku und Kurbel zum selbst aufladen.
1 Schlafsack.
1 Isomatte.
1 Stück Schnur (Paketband).
1 Tarp ( Das Tarp ist eigentlich ein Fehlkauf eines Ponchos. Der Poncho ist mir zu groß und schleift auf der Erde. Der Poncho ist größer als die Dackelgarage der Bundeswehr).
1 Rucksackponcho gegen Regen ( das ist ein Regenponcho mit einer großen Rückenfalte,
damit der Rucksack auch drunter passt ).
1 Edelstahl Trinkbecher, den man auch in das Lagerfeuer stellen kann um sich einen Kaffee
zu kochen ( das Teil ist super ).
1 Messer.
1 Spork aus Metall.
1 Feuerzeug + Feuerstahl + 1 Brennglas.
1 Edelstahlschüssel mit Blechdeckel (als Proviantdose und Kochgeschirr, wiegt sehr wenig).
1 Trangia Brenner + 1 kleine Plastikflasche für Spiritus.
1 Hobo in den auch der Trangia Brenner passt.
1 Metall Schaschlikspieß.
1 Beutel mit einem getrockneten und in Scheiben geschnittenen Zunderschwamm.
1 Weithalsflasche gefüllt mit Haferflocken.
1 Dose Trockenmilch.
1 Tüte Soja Geschnetzeltes.
1 Tüte Nüsse.
2 Tüten Instant Nudelgericht.
1 kleine Dose mit Teebeuteln.
1 Dose Tunfisch.
2 Wasserflaschen.
1 Katadyn Filter ( ich hatte mehrmals Probleme sauberes Wasser zu bekommen).
Magnesium Tabletten, Salz, Traubenzucker.
1 Tupperdose mit Kompass, Sternchenzwirn und Nähnadeln, Pinzette, Pflaster, Wasserentkeimer Mikropur.
1 Brille.
1 Zahnbürste mit abgebrochenem Griff (ist Absicht um Packvolumen zu sparen).
1 fast leer gequetschte Zahnpasta Tube (ist auch Absicht um Packvolumen zu sparen).
Sonnencreme.
Shampoo.
1 Menstruationstasse (Tampons und Binden im Rucksack sind Mist, der Vorrat reicht nie, weshalb das Zeug rumschleppen).
1 Seifendose mit Seifenresten (ein dickes Stück Seife wiegt zu viel, Duschgel kann auslaufen).
1 Kamm.
1 Haarband ( ich habe lange Haare ).
Deostein ( Mineraldeo, das ist Luxus beim pilgern ).
1 Kappe gegen Sonne, der Pilgerhut aus Leder hatte zu viel Gewicht und bei Regen war er
nicht mehr so toll.
1 Wollmütze.
1 Buff, das Teil kann man auch als Stirnband oder Piratentuch um den Kopf knoten. Es lässt
sich auch als Beutel zum Kräutersammeln nutzen.
1 Handtuch aus Mikrofaser (gibt es im Sportgeschäft, kann auch als Schal genutzt werden).
1 Hose
1 Fleece Pullover
2 paar Sportsocken
2 Sport T-Shirts
2 Unterhosen aus Mikrofaser
1 Trekking Nachthemd ( lässt sich auf Tennisballgröße zusammen rollen )
1 Thermojacke
1 Paar Regengamaschen (hatte zu oft nasse Hosenbeine)
1 Pilgerkarte wo der Weg eingemalt ist, Pilgerführer und Pilgerpass.
1 paar Skistöcke, meine Trekkingstöcke brachen leider durch, sie waren als Pilgerstab und
Zeltstange nicht geeignet. (Als Waffe gegen Wölfe, Skistöcke sind stabil).
1 Trillerpfeife, griffbereit außen an den Rucksack mit Schlüpfergummi befestigt. (Bei uns gibt es inzwischen immer mehr Wölfe in Niedersachsen, damit kann man sie vielleicht auf Distanz halten, wenn sie zu nahe kommen).
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Die Kleidung sollte immer der Jahreszeit angepasst sein. Wer robuste Kleidung und warme Unterwäsche sucht, der sollte sich mal im Berufsbekleidungsladen umschauen. Bekleidung für Waldarbeiter ist oft sehr gut und die gibt es auch in grün.
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Meine alte Packliste https://pilgerinkati.wordpress.com/2015/07/26/pilgerrucksack-packen/
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Ein Pilgerrucksack ist kein Überlebensrucksack, aber besser als nichts. Für geführte Pilgertouren braucht man weniger Ausrüstungsteile aber mehr Geld, da meist in Hotels und Pensionen übernachtet wird.
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Wer im Wald schläft kommt mit sehr wenig Geld aus, aber auch überall hin.
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Bis bald im Wald.