Winter Power Food für Waldläufer #3 und für Silvester

1 Tüte Nudeln aus Hartweizengrieß – kochen und kalt werden lassen,
2 rote Paprika Schoten – in kleine Würfel schneiden,
2 Zwiebeln – in kleine Würfel schneiden oder klein hacken,
4 Tomaten – in kleine Würfel schneiden, den Tomatensaft nicht weg schütten,
1 Dose Erbsen – sind schon gekocht, getrocknete Erbsen musst du vorher kochen und kalt werden lassen,
1 Becher Schmand, saure Sahne 10%,
Pfeffer und Salz.
.
Paprika, Zwiebeln, Erbsen, Tomaten und Tomatensaft in eine Schüssel tun und gut umrühren. Die gekochten und kalten Nudeln darüber geben. Schmand mit Pfeffer und Salz verrühren und über die Nudeln geben. Alles vorsichtig durchrühren.
.
Guten Apetit und viel Power für den Neujahrs Lauf oder Maraton, der bei uns in vielen Orten in Niedersachsen stattfindet. Am 01.01. bin ich leider immer zu müde von Silvester um dort mit zu machen aber als Zuschauer bin ich gern dabei.
.
Woher kommt der Name Silvester?
Von Papst Silvester, verstorben am 31. Dezember 335 in Rom. Er wurde 813 im Heiligenkalender aufgenommen.
.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch in das neue Jahr 🙂

Nach dem fetten Weihnachtsmahl

Wer kennt es nicht, Weihnachten muss man die Verwandtschaft abklappern weil jeder möchte das man zum Essen kommt. Das heißt man backt selbst Kuchen oder kocht etwas zum mitnehmen. Ein paar Flaschen Wein werden auch mit eingepackt. Ist man länger als 5 Stunden fort, packt man auch die Haustiere mit in das Auto. In unserem Fall sind das Vögel, die haben sich schnell an das Autofahren gewöhnt (keine Angst, kein Schreien). Selbst hat man keinen Weihnachtsbaum zu Hause, warum auch. Der Nachbar passt auf das niemand ungesehen auf das Grundstück kommt und die Oma von gegenüber, bekommt eh alles mit (da steht die Bank vor der Tür, wo sich die älteren Treffen). Ja so ist das auf dem Dorf, man sieht genau wer kommt und geht. Das hat Vorteile und macht es den Einbrechern sehr schwer. Fremde werden gleich angesprochen wo sie hin möchten. Nichts bleibt ungesehen.

Kirche zu Weihnachten und Heiligabend? Schön wäre es, aber möglich ist es unter solchen Umständen nicht. Keiner will raus gehen, spazieren gehen fällt meist auch flach. Na gut, wenn man ökumenisch denkt ist das kein Problem. Machen wir es wie die orthodoxen Christen, sie feiern Weihnachten bis zum 6. Januar. Da kann ich im neuem Jahr zur Kirche gehen, das ist auch schön. Am 2. Weihnachtstag sind alle so übersatt und hängen nur noch ab.

So stromere ich erst einmal stundenlang im Wald herum. Bei dem milden Wetter finden sich sogar einige leckere Pflanzen zum knabbern. Pilze sprießen auch bei diesen Temperaturen (im Dezember). Ich habe nur ein dickes Messer in der Innentasche meiner Jacke, im Wald kann man das gebrauchen. Ich gehe mitten durch das Gebüsch. Vor einem Jahr habe ich hier einen Lagerplatz gefunden, mit einem sehr massiv gebautem Shelter und einem Dreibein aus dicken Stämmen. Unter dem Dreibein kann man ein Tarp aufhängen, ich kann mir diese Konstruktion richtig bildlich vorstellen. Im Sommer war ich öfter an diesem Lagerplatz und habe ihn einfach mit genutzt. Er sah verlassen aus, die menschlichen Spuren waren schon sehr alt. Aber jetzt hat sich etwas verändert. Jemand hat Stämme mit Astgabeln zurecht gesägt und an einen dicken Baum angelehnt. So das sie auf dem Waldboden nicht verrotten. Fußangeln waren ausgelegt, da ich mich aber langsam bewegte rannte ich nicht hinein. Ich entfernte sie, damit sich kein Tier verletzen kann. Ein Wolf würde sich über gespannte Schnüre im Wald kaputt lachen. Da zeigt eine Trillerpfeife und ein paar Steine mehr Wirkung. Das reicht zum verscheuchen. Wer so ein verstecktes Lager im Wald baut, spannt sicher keine Schnüre zwischen die Bäume. Es gibt also mehrere Nutzer dieses Platzes. Eine Quelle gibt es hier auch, aber um dort ran zu kommen muss man etwas am Berg hoch kraxeln. Unterhalb einiger Felsen kommt sie aus dem Wald und versickert dann wieder in der Feldmark. Hier verbringe ich nun den Nachmittag im Wald bis es dämmerig wird.

Wieder zu Hause habe ich Hunger auf was Warmes, es soll aber nicht so fettig und nicht zu süß sein. Mein Mann möchte nur ein Käsebrot und so entschließe ich mich etwas Vegetarisches zu Kochen.

Wir brauchen für eine Person:
Einige Kartoffeln,
1 dicke Zwiebel,
2 Tomaten,
1 Backblech mit Backpapier.
.
Die Kartoffeln nur waschen, nicht schälen, die Pelle bleibt dran,
halbieren und mit der Schnittfläche auf das Blech legen.
.
Tomaten waschen und an der Oberseite kreuzweise einschneiden,
damit sie beim Backen nicht platzen. Mit auf das Backblech legen.
.
Die dicke Zwiebel schälen und in viertel schneiden,
ebenfalls mit auf das Backblech legen. Kurz bevor alles gut durch
gebacken ist. Auf die Zwiebeln ein wenig Käse legen und überbacken.
.
Auf den heißen Kartoffeln schmeckt eine Salatsauce lecker.
Zum anmachen benötigen wir einen Becher. Dort bitte folgendes hinein tun:
.
3 Esslöffel Balsamico Essig,
3 Esslöffel Olivenöl,
1 Teelöffel mittelscharfer Senf,
1 Priese Zucker,
Pfeffer und Salz.
.
Alles gut durchmischen und über die heißen Kartoffeln gießen.
.
Lecker.