Halal Test

 

Halal heißt auf arabisch – erlaubt.

Haram heißt auf arabisch – verboten.

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Wir wissen das im Islam das Schweinefleisch verboten ist. Wie einige wissen esse ich ebenfalls kein Schweinefleisch, dies hat gesundheitliche Gründe.

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So schaue ich mir heute mal eine Halal Mettwurst an. An der Zutatenliste stelle ich aber fest, das diese nicht rein ist. Ich sage nur E Nummern und Zusatzstoffe. Wo kommt das Fleisch her?

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Meine persönliche Meinung:

Essbar = ja, gesund = nein.

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Mein persönliches Ergebnis:

Mal probieren wie das schmeckt, aber dann war es das auch. Meine Gesundheit ist wichtiger. Frische Lebensmittel und frische Kräuter sind wichtiger. Haltbar machen durch trocknen, ohne chemische Zusätze, ist einfach besser (und kostet auch weniger).

Halal = teuer, kostet mehr Geld. Aber jeder muss selbst für sich entscheiden.

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Als Proviant für Pilger und Waldläufer leider nicht geeignet. Hält sich ohne Kühlung nur einen Tag.

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Guten Appetit.

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Update:

Probiertest

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Ergebnis:

Schmeckt nicht. Schmeckt nach etwas ganz komischen, ich kann es nicht zuordnen. Ich spucke die Wurst aus und schlucke sie nicht runter. Ein eigenartiges inneres Gefühl kommt auf, bloß weg damit. Ich kann es nicht erklären, aber ich werfe die Halal Wurst in die Bio Tonne. Renne in das Badezimmer und putze mir die Zähne. Danach stecke ich noch ein Kaugummi in meinen Mund. Was ist das? Ich weiß es nicht.

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Update 25.06.2016

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Halal geschlachtete Tiere leiden unter Stress, da sie langsam verbluten und nicht sofort tot sind. Stresshormone gelangen in das Fleisch. Was bedeutet das für uns Menschen? Stresshormone können einige Menschen sehr aggressiv machen. Soll das wirklich so sein? Will man mit diesem Fleisch Aggressivität züchten? Das sind ernsthafte Fragen die ich mir als Christin stelle. Ich werde in Zukunft darauf achten was jemand isst, der etwas von mir will. Besser ist das. Ich möchte nicht an üble Personen geraten.

Was gibt es heute zum Abendessen? Vegetarisch.

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Friede – Freiheit – Gerechtigkeit – Demokratie // Krieg ist scheiße.

Nein zur Sharia, wir wollen frei sein.

Waldläufer 11.06.2016

Waldläufer 11.06.2016 Kräutertour auf dem E11 / XN

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Erklärung zu den Bildern

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E11= Europäischer Fernwanderweg E11

XN= Internationaler Fernwanderweg Niederlande – Harz

Beide Wege werden auch als Pilgerwege genutzt (Wegweiser, schwarze X Wege).

Entlang des Weges sind Tafeln, sie erklären die Götterwelt der Germanen, Pflanzen und Tiere im Wald. Es gibt Tafeln mit Landkarten. Es lohnt sich diese ab zu fotografieren (Smartphone oder Digitalkamera). In diesen Karten sind Schutzhütten und Feuerstellen eingezeichnet. In normalen Wanderkarten sind diese meist nicht zu finden, da es keine bewirtschafteten Schutzhütten wie in den Alpen sind, der normale Tourist wäre enttäuscht. Es sind einfache Waldhütten für Selbstversorger, Pilger und Wanderer fühlen sich hier wohl, man ist unter sich. Wasser muss man sich aus Quellen holen, oft sind diese etwas entfernt im Wald. Pilger, Waldläufer und Kräuterfrauen/männer wissen wie sie diese Quellen finden. Müll darf man hier nicht hinterlassen und alles muss wieder mit genommen werden. Bitte im nächsten Dorf in der Mülltonne entsorgen.

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Wanderkarte, Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen:

„ Naturpark Weserbergland, Schaumburg – Hameln, Topographische Karte 1:50 000 mit Wanderwegen. ISBN 3-89435-621-9.“

Buchempfehlung:

„Eve Marie Helm, Feld-Wald-und Wiesen-Kochbuch, ISBN 3-453-40279-0“.

„Rüdiger Nehberg, Überleben ums Verrecken, Survival Handbuch, ISBN 3-89029-219-4“.

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Achtung: Kompass nicht vergessen. Die Bewaldung ist hier so dicht, das Navi und GPS nicht mehr funktionieren. Funk wird von den Blättern abgeschirmt.

 

EPA ohne Schweinefleisch, von Kati #2

Da einige bereits wissen, das ich kein Schweinefleisch esse, geht mein persönlicher Test weiter.

Zu „EPA ohne Schweinefleisch“

https://pilgerinkati.wordpress.com/2015/08/08/epa-ohne-schweinefleisch-august-2014/

https://pilgerinkati.wordpress.com/2015/08/08/waldlaeufer-11-02-2015/

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Die Reste sind nun auch aufgegessen. Bei der Bundeswehr heißt das EPA Tag. Leider habe ich keine Info ob es so etwas heute noch gibt. Wenn ja, dann schreibt mir mal in die Kommentare ob ihr das mögt.

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Mein persönliches Ergebnis, das sich nach meinem persönlichem Geschmack richtet:

Nie wieder Eierstich in der Dose. Ich mag Eierstich aber in der Dose war es einfach nur schlimm. Die Nudeln in Tomatensoße hatten sich bei Wärme in eine pappartige Masse verwandelt, waren aber noch essbar. Meine geliebten Müsliriegel verwandelten sich bei Wärme ebenfalls in eine klebrige Masse und wenn das so klebrig ist, mag ich das persönlich nicht mehr essen. Da Geschmäcker verschieden sind, wird der ein oder andere es noch lecker finden. Ich nicht.

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#2

Das neueste Outdoor Kochset ist nicht unbedingt für Pilger geeignet. Es wiegt unter Umständen zu viel und muss im Rucksack mit herum getragen werden.

Was kommt mit?

Edelstahlschüssel aus dem 1 € Shop. Sie wiegt sehr wenig und man kann drin kochen wie in einem Wok.

Deckel einer Blechkeksdose. Passt genau auf die Schüssel, zusammen ergibt das einen brauchbaren Proviantbehälter. (Die meisten Brotdosen aus Metall, eignen sich nicht als Kochgeschirr). Edelstahlbecher (aus dem Campingladen), den bekommt man schon für 3 – 5 €. Einen Edelstahlbecher kann man direkt in das Lagerfeuer, auf einen Kocher oder in der Pilgerherberge / Kloster auf eine Herdplatte stellen, (Kaffee + Tee kochen). Spork aus Edelstahl (Campingladen), hier gibt es verschiedene Größen, ab 3 €. Ein Spork aus Kunststoff ist für Pilger und Waldläufer nicht geeignet, geht zu schnell kaputt. Trangia Brenner. Als Kochergestell eignet sich eine leere Erdnussdose aus Leichtmetall in die man seitlich Löcher macht, wiegt sehr wenig ( habe ich auf Youtube gesehen, das funktioniert). Spiritus lässt sich in einer kleinen, leeren Spülmittelflasche mitnehmen ( ist dicht und wiegt kaum etwas). Als Proviant Döschen für Pfeffer, Salz, Kaffe, Tee eignen sich leere Kaugummi Döschen aus dem Supermarkt, also nicht weg werfen. Pet Flasche und eine schwarze Socke. Die Pet Flasche wird mit Wasser gefüllt und in die schwarze Socke gesteckt. Dies wird nun auf den Rucksack gebunden oder in die Sonne gelegt, nach einiger Zeit hat man so heißes Wasser. Ich nehme meist 2 Wasserflaschen mit.

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Lebensmittel:

2 Portionen Nudeln mit Gemüse und Huhn, auf die man heißes Wasser gießt und die dann nur noch quellen müssen (Supermarkt, Outdoor Shop).

1 Weithals Flasche, gefüllt mit Haferflocken (Supermarkt, Weithalsflaschen in der Kinderabteilung).

1 Dose Trockenmilch (Weithalsdose im Supermarkt oder im Reformhaus im Pappkarton).

1 Röhrchen Magnesium Brausetabletten (Supermarkt, sind schon in einem Kunststoffröhrchen).

Kaffee, Pfeffer, Salz und Traubenzucker ( in die Kaugummi Döschen tun).

1 Brotdose mit Stullen und Obst, die zuerst gegessen werden.

Weiteres Obst und Gemüse kann im Wald gesucht werden, wer mag kann auch Würmer essen (die schmecken mir persönlich nicht, aber als Notnahrung ist das ok). Kleine Käfer in weißen Taubnesseln schmecken recht gut.

Die leere Brotdose kann unterwegs für Abfall genutzt werden und dieser im nächsten Dorf in einer Mülltonne entsorgt werden. Als WC Papier und Taschentuch eignen sich große Ahorn Blätter, die unterwegs gesammelt werden können.

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Bitte keinen Müll in den Wald werfen, das schadet der Natur und verschmutzt unser aller Trinkwasser.