Müll im Wald

Es ist ein schöner Sonntag und es ist heiß. So packe ich mir eine Wasserflasche in den Rucksack und eine Tüte, ich will Kräuter suchen. Aber schon am Waldrand ärgert es mich. Mitten zwischen den besten Kräutern hat doch jemand schon wieder seinen Müll entsorgt. Gleich einen ganzen Sack voll. Was hat der denn gegessen, das ist immer interessant. Aha, Süßigkeiten, Fertiggericht, billige Zuckerbrause aus dem Penny Laden und Schokolade. Nun ja, ich nehme den Sack mit bis zur nächsten Gaststätte, da ist eine Mülltonne. Ich mache das nur, weil Müll im Wald unser Grundwasser verseucht und es schon genug Plastikmüll überall gibt. Dann gehe ich wieder zurück in den Wald. Im Wald liegt ein dicker Felsen, der ist gut als Tisch geeignet. Hier möchte ich mich hinsetzen und ausruhen, ein schöner Platz. Denkste…….. IHR SCHWEINE……mit ausruhen war nichts. Einige Damen haben ihre Hinterlassenschaften in Form von verschmutzten Surfbrettern hinterlassen. Liebe Damen, die meisten Menstruationsbinden bestehen aus Kunststofffasern mit Plastikunterseite. Die verrotten nicht. Ihr schadet der Umwelt und sorgt für Tonnen von Müll mit euren Binden. Bitte das nächste mal bis zur nächsten Mülltonne mit nehmen. Rollt die auf und steckt die in die Jackentasche, bis zur nächsten Mülltonne. Das macht man so. Wem das jetzt zu ekelig ist, der kann sich ja meinen Blog Bio-Unterricht anschauen. Dort erkläre ich wie man das im Wald so macht, mit der Menstruation.

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Also immer locker bleiben und haltet den Wald sauber.

Bibel

Gelegentlich höre ich von Jugendlichen:

Meine Eltern erlauben mir nicht das ich die Bibel lese, sie halten Religion für überflüssig. Ich möchte aber darüber etwas wissen. Mein Taschengeld reicht leider nicht aus um mir eine Bibel zu kaufen.

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Nun ist es so, das in unserer Gesellschaft ein religiöses Chaos herrscht. Islam, Christentum, Hinduismus, Esotherik ohne Ende das sich bei mir die Haare sträuben, Atheismus der sektenartig betrieben wird bis es weh tut und wie psychische Prügel anfühlt (eigene Erfahrung).

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Einige liebe Christen, haben sich ebenfalls Gedanken darüber gemacht und für uns kostenlose Downloads in das Internet gestellt.

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Ich möchte sie euch vorstellen. Die Internetseiten stammen von folgenden Teams, für die ich keine Haftung in jeglicher Form übernehme. Für den Inhalt der Seiten bin ich nicht verantwortlich.

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„ „ Team, Turn Back To God, aus den USA,

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Youcat im Internet

http://www.turnbacktogod.com/wp-content/uploads/2014/05/YOUCAT-Full-Version.pdf „ „

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„ „ Team, Live Is More, aus Österreich

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Bibel im Internet

http://www.life-is-more.at/life/onlinebibel/gute_nachricht/index.php „ „

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Gottes Segen und vielen Dank den beiden Teams 🙂

Waldläufer 03.07.2016

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Der Tag ist einfach zu schön um zu Hause zu bleiben. So entschließe ich mich durch den Osterwald zum Sankt Avold See (einen alten Steinbruch) zu wandern. Schnell ist ein kleiner Rucksack, heute nennt man das ja Daypack, gepackt. Was kommt mit? 1 Wasserflasche, 1 dickes Messer, 1 Feuerzeug, 1 Pullover, 1 Regenponcho, Kamera, Kompass, Karte, 1 Wäscheklammer und mehrere Plastiktüten für diverse Zwecke. 1 Brille und ein Buch (die Bibel, möchte ich im Wald lesen). Essen nehme ich mir nichts mit, das will ich mir im Wald suchen.

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Und los geht’s, direkt von der Haustür aus, durch das Dorf und dann durch die Feldmark bis zum nächsten Dorf. Unterwegs halte ich meine Augen auf, ich muss Pflanzen sammeln oder hungern. Zuerst werden große Ahorn Blätter gesammelt, die benötige ich als WC Papier und als Taschentuch (das ist genau so gut wie feuchtes WC Papier aus dem Supermarkt). Rainfarn wächst am Wegesrand, dieser dient mir als Mückenschutz. Rainfarn ist giftig, er wurde im Mittelalter für Abtreibungszwecke genutzt. Deshalb sollten Schwangere den Rainfarn nicht nutzen. Ich stecke den Rainfarn in meine seitliche Hosentasche. Die Hose ist eine Trekkinghose, ähnlich einer Bundeswehrhose aber aus dünnerem Stoff. Der Geruch des Rainfarns umgibt mich nun und keine Stechmücke sticht mehr. Die Stechmücken wissen das der Rainfarn giftig ist und meiden ihn.

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Weiter geht die Wanderung durch die Feldmark, die Sonne brennt und der Schweiß läuft mir im Rücken herunter. Das nächste Dorf ist erreicht. Hinter dem Dorf wachsen Wildkirschen in der Feldmark. Jetzt heißt es Kirschen pflücken, alles in die Plastiktüte und mit der Wäscheklammer verschließen. Ab mit den Kirschen in den Rucksack und dann erst einmal eine Portion Kirschen direkt vom Baum essen, lecker. Hinter dem Dorf fängt endlich der Wald an. Jetzt geht es auf den Bergmannsweg. Dieser Weg wurde von den Bergleuten genutzt um zu den Stollen im Osterwald zu gelangen. Früher gab es keine Auto´s und die Bergleute mussten alle zu Fuß durch den Osterwald. Im Stollen steht heute noch die Heilige Barbara, die auf die Bergleute aufpasst. Der Stollen Osterwald ist heute ein Museumsbergwerk. Ich verlasse den Bergmannsweg und auf einen Forstweg geht es nun bergauf. Ich komme an einem Hutewald vorbei in dem Gelloway Rinder gehalten werden. Weiter geht es bergauf, die Sonne brennt und der Schweiß rinnt mir am Bauch und Rücken herunter. Ich bin froh als ein paar Wolken kommen und die Sonne verdecken, jetzt ist es nicht mehr so heiß. Der Wald wird dichter und ich bin auf einer Höhe angekommen, wo Heidelbeeren wachsen. Die Gelegenheit muss gleich genutzt werden. Ich sammle eine Portion Heidelbeeren und esse sie gleich auf. Jetzt bin ich satt und von den Früchten voll geschmiert. Ich sammle große Ampfer Blätter. Sie enthalten viel Feuchtigkeit und lassen sich als Waschlappen nutzen. Der Schweiß lässt sich auch damit abwischen, es ist sehr angenehm und riecht frisch. Wie schön ist Gottes Schöpfung, es ist alles da was ich brauche. Danke lieber Gott.

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Ich bin auf dem Kammweg des Osterwaldes angekommen. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Sankt Avold See. Ein schmaler Weg durch das Gebüsch führt zum See und ich stehe oben auf den Klippen vom alten Steinbruch. Der See ist grün aber sauber, von oben kann ich Karpfen im Wasser sehen. Mein Gott ist es hier schön. Leider geht der Weg nicht um den See herum und vom Felsen aus kann ich nicht an das Wasser. Ein Bad im See wäre jetzt schön. Badezeug habe ich nicht mit. Das macht mir nichts, es sind keine anderen Menschen da. Da kann ich mich ausziehen und einfach so im See baden. Ich krieche also durch das Unterholz und durch das Gestrüpp um auf die andere Seite vom See zu kommen. Ich finde eine Waldlichtung, hier hat ein Imker seine Bienenstöcke aufgestellt, mit Telefonnummer am Bienenstock. Weiter geht es durch das Gestrüpp, die Brombeeren mit ihren Dornen sind ganz fies. Ich muss sehr aufpassen, damit die Dornen der Brombeere meine Kleidung nicht zerreißen. Ständig bleibe ich an den Dornen hängen. Endlich bin ich auf der anderen Seite vom See. Hier hat jemand ein Waldlager mit Feuerstelle gebaut. Ein Baumstamm als Sitzbank und ein dicker Stuken als Tisch. So zwischen den Bäumen, das man nur noch ein Tarp darüber spannen muss und schon ist das Waldlager perfekt. Leider hat derjenige seinen Müll vergessen. Ich bin ja neugierig, was gab es denn im Wald zu essen? Eine leere Bierflasche, eine alte Tüte Trekkingmeal von Globetrotter, weitere kleine Plastikbeutel mit Abfall, einen Plastiksack. Ich nehme den Plastiksack und sammle den Abfall ein, so etwas gehört nicht in den Wald und man soll ja jeden Tag eine gute Tat tun. Der Weg zum See hinunter ist rutschig, nass und total schlammig. Ein Schlammbad will ich dann doch nicht.

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Ich krieche mit dem Müllsack durch das Gestrüpp bis zum nächsten Weg. Es ist kein Problem, Karte und Kompass habe ich dabei. Nun muss ich auch noch aufpassen das die Dornen der Brombeeren den Müllsack nicht zerreißen. Geschafft, ich bin auf dem Weg. Wohin nun mit dem Müllsack. Bis zur Sennhütte ist es nicht weit, dort werfe ich den Sack in die Mülltonne und verschwinde wieder. Hier wird der Müll regelmäßig abgeholt. Zurück geht es zum See, oben auf dem Felsen steht eine Bank. Dort setze ich mich hin, ruhe mich aus und esse die Kirschen. Ich genieße den wundervollen Ausblick vom Felsen. Dicke Cumulunimbus Wolken ziehen auf und ich bekomme ein paar Tropfen ab. So mache ich mich auf durch den Wald nach Hause. Zum Bibel lesen komme ich nicht. Die bleibt im Rucksack.

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Ein leichter Nieselregen setzt ein, aber das Blätterdach des Waldes ist so dicht, das ich meinen Regenponcho nicht auspacken brauch. Ich bleibe trocken. Als ich in der Feldmark bin, hat es bereits wieder aufgehört zu regnen. Die Sonne kommt wieder heraus aber am späten Nachmittag ist es nicht mehr so heiß sondern richtig angenehm. Ich habe Hunger und so sammle ich die Samen der Brennnessel, die Samen pieksen nicht und schmecken leicht nussig. Nach einer weiteren Stunde bin ich endlich wieder zu Hause.

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Wie viele Kilometer waren das jetzt? Ich weiß es nicht. Los gegangen bin ich um 13 Uhr, zurück war ich um 18:40 Uhr. Ich war also 5 Stunden und 40 Minuten unterwegs.

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Jetzt gibt es erst einmal etwas Gutes zu Essen. Pasta mit Steinchampignons in Rahmsauce. Die Steinchampignons hatte ich gestern Morgen im Supermarkt gekauft. Vor dem Zubereiten schau ich mir die Pilze genau an und merke mir wie sie aussehen. Vielleicht finde ich diese Pilze das nächste mal im Wald und dann kann ich sie essen. Hier kommt für euch das Rezept.

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2 Zwiebeln, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Rapsöl anbraten.

Steinchampignons vierteln (es sind große Pilze), mit in die Pfanne tun und anbraten.

Die Pfanne mit einem Deckel abdecken, dann garen die Pilze besser durch und brennen nicht an.

Wenn die Pilze fast fertig sind, die Nudeln aufsetzen. Diese müssen nur 5 – 8 Minuten kochen, dann sind sie fertig.

Wenn die Pilze fertig sind, fügen wir folgende Zutaten hinzu:

1 Becher saure Sahne – 250g,

1 Packung Kräuter Frischkäse – 250g,

Salz,

Pfeffer,

gut umrühren,

alles kurz aufkochen lassen und fertig sind die Steinchampignons in Pilzrahmsauce.

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Hmm, lecker.