Waldläufer 24.10.2019

Nachts im Wald ohne Angst. Für Frauen ist dies ein großes Thema. Ja und gelegentlich habe ich auch Angst im Wald. Angst im Wald erhöht meine Wachsamkeit. Beim Pilgern habe ich festgestellt, wenn ich mit meinem grauen Schlafsack in das Gebüsch gehe und mich auf den Boden lege, werde ich von anderen Wanderern übersehen. Diese Methode nutze ich auch in meinem Waldlager. Ein Tarp, natürlich in olivgrün, wird möglichst flach und mit dunklen Schnüren aufgespannt. Bei Lagerplätzen in Hanglage kann das Tarp etwas höher aufgespannt werden. Mit dieser Methode habe ich meine Ruhe im Wald und ich hoffe das es so bleibt.
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Heute wurde es einmal wieder eine Nachtwanderung. Die Kleidung sollte möglichst dem Wald angepasst sein. Dunkelgraue oder dunkelblaue Jeans sind auch ok. Braun und olivgrün sind am besten. Klar tarnt auch Combat Kleidung und auch ich besitze so ein XXL T-Shirt. Dieses Combat T-Shirt ist groß wie ein Kleid und ich kann es über einen Pulli ziehen. Am Waldrand ziehe ich es sofort aus, da ich keine Leute erschrecken möchte. Ansonsten reicht mir auch eine olivgrüne Stoffbahn (gibt es im Stoffladen) die ich mir umhängen kann. Mit diesem olivfarbenem Umhang stell ich mich hinter einen Baum, wenn jemand kommt. So sind schon einige Typen an mir vorbei gegangen ohne mich zu bemerken.
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Ein Feuer nachts im Wald ist ein großer Verräter. Auch wenn man es nicht sieht und es in einer Mulde brennt. Auf meiner heutigen Nachtwanderung habe ich gerochen, das jemand im Wald hockt und sich dort etwas kocht. Ich kann sogar die Richtung erschnuppern und weiß wo es sich jemand heute Nacht im Wald gemütlich macht. Wenn ich das erschnuppern kann, dann kann das auch ein Schurke.
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Im Winter ist es aber so, das Waldläufer, Bushcrafter und Pilger gern etwas warmes essen möchten. Natürlich ohne entdeckt zu werden. Da fällt mir eine Alternative ein.
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Der Rucksack Kocher – Essen im Rucksack garen.
Die Idee habe ich mir abgeschaut.
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Quelle und Urheber ist: „ Kai Sackmann “
„ Wir besorgen uns eine Thermos Kanne mit einem weiten Hals. Diese gibt es bei uns oft günstig in größeren Supermärkten. Wir nehmen uns etwas Reis und Tomatensaucen Pulver mit. (Es kann natürlich auch etwas anderes sein, das sich schnell garen lässt). Wenn du eine Pause machst, dann bringst du mit deinem Campingkocher Wasser zum kochen. (Kai verwendet eine kleine Gaskartusche, kleinen Topf mit Klappgriff und einen sehr kleinen und leichten Gas Kocher). Zuerst füllst du eine Tasse Reis und das Tomatensaucen Pulver in die Thermoskanne. Danach füllst du die Kanne mit kochendem Wasser auf. Gut zu schrauben und einmal umdrehen, damit sich alles gut vermischt. (Nicht wie wild schütteln, dann entsteht ein Überdruck und wenn du den Verschluss auf machst spritzt dir das heiße Essen entgegen). Danach steckst du die Thermoskanne in deinen Schlafsack, Jacke oder Decke und alles zusammen in den Rucksack. Jetzt kann das Essen im Rucksack garen, während du weiter wanderst.“
— Danke an Kai Sackmann —
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Natürlich kann man die Thermoskanne auch schon zu Hause mit Essen und heißem Wasser füllen. Alle Lebensmittel die sich schnell garen lassen sind geeignet. Wenn die Thermoskanne in eine Decke gesteckt wird bleibt sie lange im Rucksack heiß. Eine 2. Thermoskanne mit heißem Tee kann ebenfalls mitgenommen werden, da man ja sowieso noch eine Flasche Wasser mitnehmen würde. 2 Flaschen im Rucksack sind ok. Einen kleinen Topf mit Klappgriff sollte man ebenfalls mit nehmen, falls man noch weiteres Wasser am Lagerplatz abkochen möchte. Wer keinen Kocher mitnehmen möchte, sollte ein paar survival Techniken berücksichtigen.
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Wer mag, kann sich natürlich auch eins von diesen neuen Bundeswehr EPA´s besorgen. Sie beinhalten auch ein modernes Heatpack um Fertiggerichte zu erwärmen. Heatpack und Fertiggerichte kommen hier aus dem Trekking Bereich. Es hat sich also einiges bei den Bundeswehr EPA´s verändert. Vegetarisch gibt es auch.
Günstiger ist natürlich selbst kochen.
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So kann eine Nachtwanderung oder eine Nacht im Wald recht angenehm und entspannend sein. Gut getarnt mit heißem Essen und Trinken.
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Für mich reicht heute eine große Thermoskanne mit heißen leckeren Tee und ein paar selbst geschmierten Stullen (belegte Käsebrote zusammen geklappt). Einen Kocher brauch ich heute nicht.
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Bis bald im Wald
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Update vom Prepper Auto
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https://pilgerinkati.wordpress.com/2019/06/01/prepper-auto-die-2/

Waldläufer 05.10.2019

Nach dem schönem Sommer habe ich heute meinen Winterlagerplatz aufgesucht. Der ausgetrocknete Bach führt im Herbst und Winter wieder Wasser. Pilze so groß wie Essteller stehen rings herum im Wald. Es ist eine mir unbekannte Pilzsorte, ich finde diesen Pilz auch nicht in meinem Pilzbuch (das habe ich im Rucksack). Ich schaue mich nach Pfifferlingen, Maronen und Steinpilzen um. Leider finde ich nur giftige Pilze. So gibt es heute kein Pilzgericht frisch gekocht im Wald.
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Mein Lagerplatz wurde im Sommer von anderen Buschcraftern oder Waldläufern genutzt. Diese haben 2 Shelter gebaut. Ein Shelter befindet sich zwischen den Felsen und der 2. Shelter steht auf einem Plateau. An dem 2. Shelter kann man erkennen, das der Erbauer ein Rüdiger Nehberg Fan ist. Der Shelter ist exakt gebaut wie im Nehberg Survival Buch. Einige Steine von meiner Feuerstelle fehlen.
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Den Baumstamm an meinem Schlafplatz wurde entfernt. Diesen habe ich mir zurück geholt. Den Baumstamm benötige ich um mein Tarp daran fest zu binden, damit es bei Starkwind nicht weg fliegt. Der Boden ist für Zeltheringe zu hart, ein Baumstamm richtig platziert kann Zeltheringe ersetzen. Meine Stöcke, die ich als Zeltstangen nutze sind auch weg. Ich suche mir ein paar neue.
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Nun baue ich mir eine neue Feuerstelle. Ich finde einen großen flachen Stein, dieser hat die Größe von einem Backblech. Die Natursteinplatte soll mir als Unterlage dienen, damit kein Wurzelbrand im Wald entstehen kann. Der flache Naturstein ist so schwer, das ich ihn nicht tragen kann. Mit roll und kipp Bewegungen bekomme ich ihn aber direkt an die Stelle, wo er hin soll. Kleinere Steine dienen mir nun als Rand, Windschutz und Topf/Pfannen Untergestell. Der Platz mit Tarp und Feuerstelle bekommt nun eine Umrandung aus Steinen, nur zu Deko Zwecken. Da es heute trocken ist, brauche ich mein Tarp nicht aufbauen. Ich mache es mir mit einem Pilzbuch und einem Survivalbuch gemütlich. Es gibt heißen Tee und ein paar Nüsse.
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Die beiden anderen Shelter lasse ich stehen, da sie nur aus Naturmaterial gebaut sind und somit nicht schaden. Der Lagerplatz liegt an einem Hang mit 5 unterschiedlichen Plateaus im Fichtenwald. 3 Plateaus sind nun besetzt. Ob ich den anderen Bushcrafter begegnen werde? Ich glaube nicht. Grund: Es ist ein Wirtschaftswald und der Lagerplatz liegt am Ende einer Rückegasse. Auf der Rückegasse waren frische Trecker Spuren. Am nächsten Waldweg stand der Harvester (Holzvollernter). Es kann sein, das die dicken Fichten hier bald weg sind. Die Steine werden bleiben und ich kann sie zu einer neuen Feuerstelle aufschichten. Danach werde ich mir einen neuen Shelter bauen, denn die nächsten 3 Jahre nach den Waldarbeiten, wird keiner mehr hier her kommen. Meine Wildkamera wird erst einmal zu Hause bleiben, sie soll den Waldarbeiten nicht zum Opfer fallen.
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Spät am Abend mache ich mich auf um nach Hause zu wandern. Eine Waldübernachtung habe ich nicht geplant und somit keine Decke oder Schlafsack dabei. Die Temperatur beträgt 7 Grad Celsius, leichter Nieselregen, im dichten Fichtenwald bleibt es trocken. Die Fichten schützen vor Nässe von oben. Es wird einmal wieder eine Nachtwanderung.
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Bis bald im Wald

Waldläufer 22.06.2019, Hygiene

Bei schönstem Sommerwetter im Wald an einem See abhängen, es gibt nichts schöneres. Da ich verschwitzt bin und meine Haare fettig sind, ist ein Reinigungsbad angesagt. Zuerst probiere ich es mit sandiger nasser Erde. Gut in die nassen Haare einmassieren und auch die Kopfhaut massieren. Beim schwimmen im See lässt sich die sandige Erde gut auswaschen. Die Haare fühlen sich danach aber immer noch ein bisschen fettig an. So kommt ein zweiter Haarwaschgang dran. Diesmal mit Lehmerde die ebenfalls am Seeufer vorhanden ist. Die Lehmerde richtig gut in die Haare matschen und auch die Kopfhaut gut mit Lehmerde massieren. Danach den Körper gut mit Lehmerde abreiben. Wieder eine Runde schwimmen gehen und das ganze lehmige Zeug abwaschen. Auch die Haare und die Kopfhaut gut abspülen. Im See ist das kein Problem. Es ist umweltfreundlich da die Lehmerde direkt vom Ufer ist.
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Von der Lehmerde sind die Haare richtig sauber geworden. Fettige Haare brauchen 2 Waschgänge. Durch die Mineralien im Lehm ist auch der Körpergeruch weg. Haare und Haut riechen leicht nach Erde. Nach dem trocknen in der Sonne sind meine langen Haare weich, seidig und gepflegt.
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Wir Mädels wollen uns immer gerne waschen, wenn wir im Wald schmutzig und verschwitzt sind. Es soll alles Umweltfreundlich und ohne schädlicher Chemie sein, dann ist es richtig schön.
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Bis bald im Wald
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Weitere Tipps zur Umweltfreundlichen Körperpflege:
https://pilgerinkati.wordpress.com/2017/07/09/waschen-im-wald-und-in-der-natur/
https://pilgerinkati.wordpress.com/2017/11/04/prepper-wie-wasche-ich-mich-im-krisenfall/
https://pilgerinkati.wordpress.com/2018/07/16/natuerlicher-sonnenschutz-fuer-die-haut-natural-suncare-to-the-skin-im-zwergenwald-15-07-2018/
https://pilgerinkati.wordpress.com/2018/04/08/baumharz-an-haenden-und-fuessen-entfernen/

Waldläufer 27.03.2019

Update 07.04.2019
Eigenversuch hat funktioniert.
https://pilgerinkati.wordpress.com/2019/03/23/waldlaeufer-heilkraeuter-grippewelle/
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Ein paar Tage Urlaub. Mein Infekt möchte nicht so richtig weichen aber frische Luft wird mir gut tun. Im Osterwald sind Forstarbeiten und die Straße ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Mit meinem Infekt möchte ich nicht 8 Km zu meinem Lieblingslagerplatz und wieder zurück laufen. So verdrücke ich mich in den Zwergenwald, dort brauche ich nur 4 Km von einem Parkplatz zu meinem Lieblingslagerplatz laufen. Ich habe mehrere Lagerplätze.
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Die Stämme von meinem Waldsofa/Trapperbett hatte ich im Gebüsch aufgestapelt. Sie sind alle noch da. Auch das Grillrost steht noch versteckt im Gebüsch. Es ist so windig das Heringe vom Wind aus dem Boden reißen würden und deshalb binde ich die Plane an den Stämmen fest. Ein Sitzkissen und eine warme Decke habe ich auch mit. Regenschauer, Sonne und Wind wechseln sich heute ab.
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Ich habe meinen Trangia Brenner mit. Ein komplettes Trangia Kochset benutze ich nicht, weil es zu viel Platz im Rucksack weg nimmt. Als Kochergestell benutze ich einen Edelstahl Besteckhalter, den gibt es für 2 Euro im Supermarkt. Den Edelstahl Besteckhalter kann ich auch als Hobo benutzen, das geht prima. Als Topfhalter benutze ich 2 Alu Zeltheringe aus dem Camping Laden. Topf und Becher sind ebenfalls aus Edelstahl und aus dem Campingladen.
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Es gibt Cowboy Küche wie in Western Filmen. Chili Bohnen mit Sonnenblumenkern Brötchen. Dazu heißen Kaffee. Draußen schmeckt das Essen einfach besser, egal was es ist.
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Hinter mir im Gebüsch höre ich mehrmals Wildschweine. Durch das Zelt bleiben sie aber auf Distanz. Die Zeit im Wald vergeht viel zu schnell. Als es Dunkel wird, kommen Gänse angeflogen und balzen noch etwas herum. Schön ist es den Gänsen zu zu sehen.
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Ich höre Menschenschritte und dann sehe ich eine Lampe auf dem Waldweg. Ich selbst sitze im Dunkeln mit grünem Zelt, grüner Jacke und dicker grauer Decke. Die Person scheint mich nicht zu sehen, sonst hätte sie mich schon angeleuchtet. Jagdgrün und grau wirkt sehr gut. Die Person schleicht weiter, bleibt stehen und schleicht wieder zurück. Nach einer Stunde kann ich immer noch die Lampe sehen.
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Im dunkeln, ohne Licht und ganz langsam packe ich meine Sachen zusammen. Die Person soll nicht merken das ich anwesend bin. Die Stämme lege ich ganz leise und vorsichtig wieder in das Gebüsch. Wer weiß wer da durch den Wald schleicht. Danach schleiche ich ganz leise weg in die andere Richtung. Als ich kurz vor dem Parkplatz bin, kann ich immer noch die Lampe im Wald herumschleichen sehen. Die Person hat meinen Lagerplatz nicht gefunden, die Lampe leuchtet auf dem Waldweg entlang.
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Nix wie weg.
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Bis bald im Wald

Prepper, Pilger, Bushcraft und Waldläufer Körperhygiene.

Durch die sehr gute Statistik von WordPress erfahre ich, wo bei meinen Lesern der meiste Informationsbedarf liegt. Prepper und Körperhygiene sind am meisten gefragt und das ist gut so.
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Damit ihr nicht lange meine Blog´s durchsuchen müsst, Prepper und Körperhygiene auf einen Blick.
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Wie wasche ich mich im Krisenfall?
https://pilgerinkati.wordpress.com/2017/11/04/prepper-wie-wasche-ich-mich-im-krisenfall/
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Waschen im Wald und in der Natur.
https://pilgerinkati.wordpress.com/2017/07/09/waschen-im-wald-und-in-der-natur/
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Frauenhygiene
https://pilgerinkati.wordpress.com/bio-unterricht-menstruation-menstruationstasse-frauenhygiene-menstruation-und-sport-menstruation-und-schwimmen/
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Kennt ihr eigentlich die Waldbadewanne?
Man nehme eine Plane mit Ösen oder ein dichtes Tarp.
Heringe oder Stöckchen die als Heringe genutzt werden.
Jetzt sucht man sich eine natürliche Mulde oder gräbt sich eine mit einem Grabestock oder Spaten.
Tarp in die Mulde legen und am Rand fest stecken.
Mit Wasser füllen.
Viel Spaß.
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Bis bald im Wald 🙂

24.02.2019
Kernseife und Natron?
Na klar, kenn ich, habe ich auch in meinem Prepper Lager.
Aber zuerst sind bei mir Naturprodukte dran, die ich selbst im Wald gesammelt habe.
Das ist die Kräuterfrau und der Waldschrat in mir 🙂

Kati´s EPA ohne Schweinefleisch

Diesmal wieder neu zusammen gestellt. Denn man mag ja nicht immer das selbe essen. Alle Produkte sind wieder aus dem Supermarkt und Discounter. Somit auch zu niedrigen Preisen erhältlich. (Keine teuren Trekking Meals). Das Verpackungsmaterial sind kleine Kunststoff Dosen und Fläschchen in denen vorher andere Lebensmittel und Kosmetik waren. Recycling kostet nichts und schont die Umwelt. Ziploc Beutel und Gummiringe werden auch mehrmals verwendet. Wenn dir Gummiringe nicht stabil genug sind, dann kannst du auch Paketband verwenden. Es gibt nur einen Nachteil: Haltbare Lebensmittel müssen vorher selbst abgepackt werden. Bei den teuren Trekking Meals ist schon alles fertig.
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Tütensuppe, hier gibt es verschiedene vegetarische Varianten. Mach einfach ein Gummiband drum und öffne die Tüte unterwegs so, das du sie hinterher mit dem Gummiband wieder verschließen kannst.
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Nudeln, möglichst kleine Nudeln. Diese lassen sich besser in Einzelportionen umpacken und sind beim kochen schneller gar.
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Reis, kleine Reiskörner sind schneller gar. Oft sind auf den Verpackungen die Kochzeiten angegeben.
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Polenta, auch diese lässt sich gut in Einzelportionen umpacken.
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Selbst gemischtes Müsli schmeckt am besten, hier gibt es viele Varianten. Es lässt sich gut in Einzelportionen umpacken und schmeckt auch mit heißem Wasser. Wenn du das nicht kennst, probiere es vorher zu Hause aus ob du Müsli mit heißem Wasser magst. Es lässt sich auch trocken weg knabbern. Beim Umpacken kannst du pro Portion auch 1-2 Esslöffel Trockenmilch dazu geben.
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Haferflocken, diese verpacke ich in einer Kunststoff Weithals Flasche. Trockenmilch gibt es im Supermarkt in Kunststoff Schraubdosen. Haferflocken lassen sich auch prima mit Getränkepulver mischen, das es ebenfalls in vielen Varianten gibt. Es empfiehlt sich das Getränkepulver immer separat in kleinen Portionen zu verpacken. Vorher untergemischt schmeckt es nicht mehr.
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Wenn du Müsli und Haferflocken magst, dann kommst du ohne Brot zurecht. Ansonsten Knäckebrot oder Schüttelbrot mit vegetarischem Brotaufstrich.
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Tunfisch in der Dose mit Öl. Schau dir vorher im Internet an was du alles damit machen kannst.
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Kaffee, Tee, Salz und Gewürze lassen sich ebenfalls gut in kleinen Portionen verpacken. Einige Sektflaschen haben Kunststoff Stöpsel, diese lassen sich öffnen und sind ideal für Salz und Gewürze in Kleinportionen.
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Wenn du in kargen Gebieten von Deutschland unterwegs bist, dann solltest du dir noch ein paar Zwiebeln, Möhren und Äpfel einpacken. Wildgemüse in ausreichenden Mengen ist hier nur schwer zu finden. Wenn du unterwegs leckeres Wildgemüse und Wildfrüchte findest, dann packe sofort etwas davon ein. Denn an deinem nächsten Lagerplatz könnte nichts sein. Wenn du unterwegs eine umgestürzte Birke findest, dann nimm ein großes Stück Rinde mit. Findest du Harz an Nadelbäumen, dann rolle etwas davon in ein großes Blatt ein und nimm es ebenfalls mit. Binde einen separaten Sammelbeutel außen an deinen Rucksack oder an den Hosengürtel. So hast du deine Hände beim Kräuter, Gemüse und Pilze sammeln frei.
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Bis bald im Wald
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Update 12.10.2018
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Wie man sieht enthält meine Nahrung sehr viel Kohlehydrate, das mag ich und das gibt Energie. Fett und Eiweiß brauche ich natürlich auch. Hier noch einmal eine Auflistung von geeigneten Rucksack Lebensmitteln, die sich in Zipplock, Gefrierbeuteln und kleinen Dosen verpacken lassen.
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Kohlehydrate,
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Alle Sorten von Nudeln (möglichst kleine, da kürzere Kochzeit),
alle Sorten Reis (kleine Körner haben eine kurze Koch und Garzeit),
Polenta, Hartweizengrieß, Graupen, Couscous, Haferflocken,
Trockenobst, Trockengemüse.
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Eiweiß,
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Alle Sorten Dosenfisch, Meeresfrüchte in Dosen, Rindfleisch in Dosen, Geflügel in Dosen. Dosenfutter ist Luxus und wiegt viel, so kommt nur eine Dose mit.
Getrocknetes Sojagranulat und Sojageschnetzeltes (Bioecke im Supermarkt),
Hülsenfrüchte (müssen vor der Zubereitung in Wasser quellen, das geht in einer Weithalsflasche oder in einem Gefrierbeutel, der außen an den Rucksack gebunden wird).
Trockenmilch.
Käse nur bei kalten Temperaturen (vergammelt sonst im Rucksack).
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Fett,
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Das Fett von Ölsardinen und Tunfisch in Öl,
Nüsse.
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Gewürze und Tütensuppen aller Art. Um jeden Beutel Tütensuppe einen Gummiring oder ein Stück Paketschnur machen, so kannst du sie hinterher wieder verschließen. Kaffee, Tee und Getränkepulver.
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Probiere vorher zu Hause aus was dir schmeckt und wie du es am besten kochen kannst. Überlege dir vorher wie du dein Kochgeschirr im Wald wieder sauber bekommst. Aus Kastanien und Efeu kannst du Bio Seife machen, das kostet nichts. Moos kannst du ebenfalls zum Reinigen von Geschirr und Töpfen nutzen, kostet auch nichts.
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Bis bald im Wald
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13.10.2018
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Kann man sich im Wald überfressen? Ja, ich hab es heute geschafft mit zu vielen Maronen (Esskastanien).

Bushcrafter

Sind Pilger und Waldläufer Bushcrafter?
Pilger (christlich) sind in der Regel keine Bushcrafter. Pilger übernachten allerdings im Wald, wenn sie keine Pilgerherberge, Kloster oder Jugendherberge finden können oder diese belegt sind. Viele Pilger kennen sich sehr gut mit Heilpflanzen aus, da sie Klöster besuchen. Klöster haben fast immer große Kräutergärten und in diesen Kräutergärten kann man sehr viel über Pflanzen lernen. Das Wissen über Heilpflanzen und essbare Pflanzen ist für Pilger wichtig, wenn sie in Wäldern unterwegs sind. Lange Wanderungen machen hungrig. Verletzungen kommen vor. Pilger nutzen meist uralte Wege, die bereits die Römer und auch die Pilger und Händler im Mittelalter genutzt haben. Pilger haben feste Regeln, es sind die 10 Gebote aus der Bibel. Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Pilger grüßen sich untereinander mit dem Wort: Ultraia. Hat ein Pilger vor länger im Kloster zu bleiben, dann arbeitet er dort mit. Messer und Pilgerstab dienen auch als Werkzeug und zur Selbstverteidigung.
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Waldläufer wandern mit leichtem Gepäck auch abseits der Wege. Der Waldläufer schläft im Wald. Hängematte, Isomatte und Tarp (Plane gegen Regen) werden gern genutzt. Der Waldläufer übt Survival Techniken oder kennt sich damit bereits gut aus. Feuer machen, Nahrung aus dem Wald, Tier und Pflanzenkunde gehören dazu. Selbstverteidigung wird geübt. Gute Waldläufer können Spuren lesen. Frauen und Männer sind gleichberechtigt.
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Bushcrafter machen das selbe wie Waldläufer. Bushcrafter bauen aber auch feste Unterkünfte in den Wald um sich vor Sturm, Regen und Schnee zu schützen. Es wird fast nur Material aus der Natur genutzt um dieser nicht zu schaden, denn der Bushcrafter lebt von der Natur. Bushcrafter die länger unterwegs sind, haben oft auch eine Axt und eine Säge dabei. Bushcrafter müssen sich immer gut verstecken. Wild campen im Wald und wilder Lagerbau im Wald ist in Deutschland verboten. Der Wald darf zu Erholungszwecken betreten werden (Schlafen im Wald ist somit erlaubt). Bushcrafter sind gute Handwerker. Frauen und Männer sind gleichberechtigt.
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Was haben alle 3 Gruppen gemeinsam?
Alle lieben die Natur und das Leben. Spuren werden möglichst nicht hinterlassen. Müll wird mit genommen und im nächsten Dorf im Container entsorgt. Es wird sehr auf Sauberkeit geachtet, falls man doch einmal durch ein Dorf kommt oder muss. Nicht auffallen. Werkzeuge aller Art werden auch zur Selbstverteidigung genutzt. Tarnen und Verstecken ist besonders für Frauen wichtig um Überfälle zu vermeiden.
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Sehr gute Informationen bekommst du auch im Internet auf dem Kanal von Ben. Siehe unter Youtube / Ein Mann im Wald. Ebenfalls sehr gute Informationen bietet der Kanal von Kai. Siehe Youtube / Sacki. Vielen Dank für Eure Vorträge auf Youtube, dort habe ich viel gelernt, was uns sonst niemand erzählt.
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Bis bald im Wald