Winterwanderung und Blutmond 20.01.2018

Schnee auf den Feldern und Bäumen wie Puderzucker, Nebelfelder, diesig und – 7 Grad Celsius. Das beste Winterwanderwetter. Ich wandere am Ith entlang, die Luft ist schön zum atmen. Nach 2 Stunden bin ich an einer schönen Wassertretstelle am Ith. Soll ich oder nicht, naja es muss ja kein Vollbad sein.
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Schnell sind Schuhe und Socken ausgezogen und die Hosenbeine hoch gezogen. Ich stehe bis zum Knie im Bach, mitten im Winter. Ist das herrlich, das prickelt. Wassertreten im Winter. Danach laufe ich kurz Barfuß durch den Schnee und ziehe schnell wieder Socken und Schuhe an.
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Danach gibt es einen heißen Kaffee aus meiner Wärmekanne. Auf dem nachhause Weg wird es dunkel. Der Vollmond leuchtet mir den Weg durch die Feldmark. Vollmond, Schnee und am Ith entlang wandern. Eine Lampe brauche ich nicht.
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Am Morgen haben wir eine Mondfinsternis und der Mond wird blutrot als ich aufstehe. Ich kann den Blutmond von unserem Küchenfenster aus beobachten. Nach einiger Zeit wandert der Blutmond aus dem Schatten der Erde heraus und leuchtet wieder hell. Die letzte Mondfinsternis konnten wir im Sommer 2018 beobachten. Das Thermometer zeigt jetzt – 10 Grad Celsius an.
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Das Wetter wird in den nächsten Tagen so bleiben. Harter Frost, Eis und wenig Schnee. Ein typisches Winterwetter in Norddeutschland. Die kältesten Temperaturen die wir hier erlebt haben waren – 20 Grad Celsius. Für ein paar Tage werden wir jetzt klein Sibirien sein, mit viel Eis aber nur einer Schneeschicht wie Puderzucker. Immer mit dem bangen Gedanken, das auch ja die Heizung durchhält. Sollte die Heizung jetzt ausfallen, müssen wir das Wasser abstellen, damit die Rohre im Haus nicht einfrieren und platzen. (Ist auch schon vorgekommen). Wird schon gut gehen.

Ungewollt im Wald geschlafen

Ist euch das auch schon einmal passiert? Gegen Abend machte ich mich auf an einen Waldsee, denn tagsüber war mir die Sonne zu viel. Klar das bei diesem Wetter jeder Waldsee von einigen Besuchern aufgesucht wird. Ich war also nicht alleine. Das Forstamt hat ein Schild aufgehängt.
WALDBRANDGEFAHR,
Rauchen, Feuer machen und Grillen verboten.
Und was war los? So einige Jugendliche saßen im Gebüsch und haben gekokelt und gekifft. Eine Gruppe hatte sogar eine dicke Wasserpfeife mit Schläuchen dabei. Hier und da kamen die Rauchschwaden aus dem Gebüsch. Ich suchte mir eine schöne Stelle ganz versteckt im Schilf. Der Boden war etwas feucht aber mit meiner Evazote Isomatte war mir das egal, denn da geht ja keine Feuchtigkeit durch. Der Waldsee war warm wie eine Badewanne und das Thermometer zeigte am Abend immer noch 25 Grad Celsius an. Nach dem Schwimmen machte ich es mir auf meiner Isomatte gemütlich. Ein Buch und etwas zu trinken hatte ich dabei. Essen hatte ich nicht dabei, denn zum Essen wollte ich wieder zu Hause sein. Ja und dann war es einfach zu gemütlich im Schilf. Ich bin im Schilf auf meiner Isomatte eingeschlafen. Als ich aufwachte war es total dunkel und mitten in der Nacht. Es war immer noch warm und ich hatte nur ein T-Shirt und eine kurze Hose an. Eine Waldübernachtung hatte ich nicht geplant, da habe ich natürlich eine lange Hose dabei. Inzwischen waren einige Angler da. Jeder hatte einen Angelschirm gegen Regen aufgespannt. Einige Jugendliche hockten ebenfalls noch im Gebüsch. Ich konnte die Stimmen hören. Gesehen habe ich sie nicht. In der Ferne donnerte ein Gewitter. Die Mücken machten sich über meine nackten Beine her. Am Waldsee wächst kein Rainfarn oder anderes Kraut das ätherische Öle enthält, das die Mücken verscheucht. So konnte ich keine passenden Kräuter sammeln um mir mit dem Pflanzensaft Arme und Beine ein zu reiben. Ich packte mitten in der Nacht meine Sachen ein und verschwand. Mit kurzer Hose und T-Shirt waren die Mücken nicht erträglich.
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Was hatte ich mit:
Rucksack,
Evazote Isomatte,
Badeanzug,
Mikrofaser Handtuch,
1 Flasche Deit Getränk Tropische Früchte,
Messer,
Feuerstahl, Brennglas, Feuerzeug,
Vaseline und WC Papier (als Anzünder),
Stoffsack (den fülle ich mit trockenem Gras oder Blättern, das ist dann mein Sitzkissen),
1 Buch und eine Brille.
An Kleidung hatte ich nur Shorts, T-Shirt und Turnschuhe an.
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Für eine Waldübernachtung hätte ich jetzt nur noch eine lange Hose und ein langärmeliges Hemd benötigt (gegen Mücken). Feuermachen ist wegen Waldbrandgefahr verboten, fällt aus. Für den Survival Fall wäre noch ein Edelstahlbecher nötig. Dann passt es. Eine Decke oder einen Schlafsack brauch ich bei diesem Wetter nicht.
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Bis bald im Wald

Waldläufer 28.01.2018

Ich muss einfach raus. Das Wetter ist nass 8 Grad Celsius und Wind 6 – 8 Bft. Ich möchte zu einer Grillhütte am Ith. Eine Holzhütte mit gemauerter Feuerstelle. Normalerweise gehe ich dort immer durch den Wald zu dieser Hütte. Aber heute ist das anders. Im Wald hängen noch immer viele Bäume vom Orkan quer. Durch den Starkwind knirscht und kracht es. Es brechen immer noch Äste von den Bäumen ab. Ich entschließe mich durch die Feldmark zu gehen. Hier stehen viele Windräder und der Wind jault durch diese. Windenergie haben wir bei so einem Wetter unendlich. Gut das ich eine Jacke mit Kapuze an habe. Als ich an der Hütte ankomme, geht gerade die Sonne unter. Ich versuche ein bisschen trockenes Feuerholz zu finden, aber alles ist feucht. Meinen Zunderschwamm (getrockneter Baumpilz) habe ich auch vergessen. Ich muss mir etwas Birkenrinde suchen. Birkenrinde und Papiertaschentücher dienen mir nun als Anzünder. Nach einiger Zeit brennt das Feuer. Bei Nässe ist das echt schwierig. Es gibt einen kleinen Nudel Imbiss, gekocht in meiner Edelstahl Tasse und Fichten Tee. Nach dem Sturm liegen auch immer ein paar Fichtenzweige am Boden. Die Hütte ist am Waldrand. Es ist dunkel geworden und am Feuer mit einem warmen Tee und etwas zu Essen ist es richtig gemütlich. Ich kuschel mich in meine warme Jacke und würde am liebsten jetzt und hier übernachten, am Feuer. Aber morgen muss ich zur Arbeit. So mache ich eine Nachtwanderung durch die Feldmark nach Hause. Es ist ein schöner Abend.
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Grillhütte mit Feuerstelle

Ultrastress, eine Survival Situation.

Durch mein persönliches Umfeld bin ich seit November in eine Ultrastress Situation geraten. Es zieht seelisch runter und wirkt sich dann körperlich aus. Die Hormone und Körperchemie wird ordentlich durcheinander geschmissen. Eine Survival Situation in die heute viele geraten. Heute habe ich gespürt, das ich dort wieder heraus komme. Meine Körperchemie hat sich normalisiert. Es geschieht durch die Seele, weil sie weiß wo sie hin gehört. Und das ist gut so. Rettung durch den Glauben allein, durch den Messiah, unserem Retter und Erlöser. Ich kann mich nur bedanken. Danke, Danke, Danke. Ich möchte es euch allen mitteilen, falls ihr auch Hilfe braucht.
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Die zweite Hilfe kommt aus einem uralten Wissen aus vorchristlicher Zeit. Dieses Wissen habe ich mir angelesen, niemand kann es mir wieder nehmen, niemand. Es ist die Apokryphe (verborgenes Buch) Sirach. Bitte beim lesen unbedingt in die heutige Zeit interpretieren.
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Ich möchte es euch mitteilen um zu helfen.
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Alles wird gut.
Friede sei mit euch allen.
Schalom.

Das letzte Epiphanias Konzert

14.01.2018
Heute hatten wir das letzte Epiphanias Konzert in Altenhagen I. Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen sowie Orgelmusik. Beteiligt waren der Kirchenchor Flegessen, Kichenchor Holtensen bei Hameln (hier singe ich mit) und der Projektchor Altenhagen I. Die Gesamtleitung hatte Konrad Willmer. Orgel spielte Nana Sugimoto. Beide sind tolle Musiklehrer und wir mögen sie.
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Es ist super mit vielen Sängern aus der Süntel und Deister Region zusammen zu sein. Jetzt ist Weihnachten vorbei. Wir hatten wie immer eine tolle Zeit zusammen. Kirche ist schon was tolles, sie bietet uns auch Freunde und Kameradschaft. Pilger lernen sich kennen. Wenn wir dann im Wald von Süntel, Deister und Ith unterwegs sind, treffen wir vertraute Kameraden und Freunde im Wald. Sänger und Pilger vom Epiphanias Singen. Alles Vertraute, ein schönes Netzwerk. Danke Kirche.
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Bis bald im Wald
Eure Kati
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Epiphanias_2018

Waldläufer 18.10.2017 und 19.10.2017

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Der Boden ist feucht und kalt. Aber auf einem Waldsofa kann man es sich in der Sonne gemütlich machen. Bei Regen kann ein Tarp darüber gespannt werden.


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Ich nehme ein Thermometer mit in den Wald. Lufttemperatur 15 Grad Celsius, in der Sonne 25 Grad Celsius, Wassertemperatur 16 Grad Celsius. Im Zwergenwald ist weit und breit kein Mensch zu sehen. Die letzten warmen Tage vor dem Winter. Nach dem Schwimmen mache ich es mir auf dem Waldsofa bequem. Ich habe sehr große Hundespuren im Zwergenwald gefunden, das kann auch ein Wolf sein. Es gab im Nachbardorf eine Versammlung für die Bauern. Es ging darum wie sie ihre Viehherden vor den Wölfen schützen können. Also sind Wölfe da, sonst gäbe es nicht diese Versammlung. Ich habe meine Trillerpfeife dabei. Vielleicht kann ich damit den Wolf verscheuchen wenn er zu nah kommt. Weg rennen geht ja nicht, dann werde ich zur Beute.
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Bis bald im Wald.

Waldläufer 14.10.2017

Es drängt mich in den Wald, ich muss einfach raus. Laufen und Schwimmen. Die Wetterlage ist günstig. Schnell sind passende Sachen in den Rucksack gestopft. Einige Wolken sind am Himmel, so kommen Tarp und Seil auch mit. Ich laufe durch den ganzen Zwergenwald, ich will mich verausgaben. Aber irgendwie kann ich das ab, so schnell geht das nicht. Meine Socken sind unpassend, es sind solche mit einer Naht und die scheuert. Macht nichts, nur die Harten kommen in den Garten. Ich finde frische Wildschwein Spuren. Diese untersuche ich genau. Die Wildschweine haben Wurzeln ausgebuddelt um diese zu fressen. Die Pflanzen schau ich mir genau an um sie mir zu merken. So kann ich mir später auch etwas zu Essen im Busch suchen. Vom Wildschwein lernen ist auch ganz gut. Nach einer Stunde bin ich an meinem Lagerplatz im Zergenwald. https://pilgerinkati.wordpress.com/2017/10/02/waldlaeufer-01-10-2017/ . Das Waldsofa wird von mir vergrößert. Jemand war hier und hat seine Flasche vergessen. Die Flasche klemme ich in einen Busch, hinter dem Waldsofa, vielleicht will der Besitzer sie ja wieder haben. So geht sie nicht verloren und die Tiere werden sie dort lassen. Ein paar Stöcke, die als Heringe für mein Tarp geeignet sind, klemme ich ebenfalls in das Gebüsch. Alles was aus den Wald und direkt aus der Natur kommt, kann auch dort bleiben. Alles Andere muss wieder mit zurück genommen werden. Bitte keinen Müll im Wald liegen lassen. Ich habe eine leere Brennstoff Kartusche gefunden. Wer auch immer so einen MSR mini Kocher benutzt. Es ist ja toll das der klein ist und in den Rucksack passt, es ist auch toll das es diesen im Outdoor Versand gibt. Aber nimm deinen Müll wieder mit und entsorge ihn zu Hause in der Mülltonne. Ich nehme jetzt deinen Müll mit, aber ich bin nicht deine Putzfrau. Mein Waldsofa kannst du mit benutzen, aber nicht voll müllen. So jetzt ist es bequem. Ich kann mich auf dem Waldsofa in die Sonne legen, ach ist das schön. Das Waldsofa ist wie ein kleines Trapper Bett ca. 1.50 m lang. Dann geh ich schwimmen, das Wasser ist etwas kalt, aber es geht. Meine Familie darf nicht wissen, das ich im Oktober in einem Waldsee bade. Die denken das meine Fitness angeboren ist. Das ich durch den Wald laufe und schwimme bekommen sie nicht mit. Das ich dort einiges an frischem Gemüse und frische Waldfrüchte esse, wissen sie auch nicht. Die würden nur meckern. Meinen Blog kennen sie nicht. Nach dem Bad hänge ich mein Handtuch in das Gebüsch. Ein Mircrofaser Handtuch trocknet schnell. Ein flatterndes Handtuch im Gebüsch hält auch die Wildschweine auf Distanz, denn das kennen sie nicht. Bei Wölfen wirkt das nicht. Ich mag Wölfe und finde sie wunderschön. Würde ich einen Wolf begegnen, dann hätte ich Angst und würde gleichzeitig Bewunderung empfinden. Essen gibt es heute aus der Tüte. In größeren Supermärkten gibt es viele Fertiggerichte, die auch Outdoor tauglich sind und dementsprechend verpackt sind. Da ist für jeden etwas dabei auch vegetarisch und ohne Schweinefleisch. Spezielle Trekking Kost aus dem Outdoor Laden kostet das dreifache. Bei Sonnenuntergang verlasse ich den Zwergenwald.
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Bis bald im Wald.

Brief an einen Atheisten. (Letter to an atheist).

Ich möchte euch ein kleines Büchlein vorstellen. Es ist der Brief an einen Atheisten. Dieses Büchlein ist auch für alle Christen interessant, da es viele Argumente für das Christentum enthält. Auch für Muslime ist es sehr interessant. Das Christentum kann auch als Vollendung des Glaubens der Muslime angesehen werden. Es lohnt sich in jedem Fall darüber nach zu denken. Die Entscheidung müsst ihr aber selbst treffen. Die Gedanken sind frei. Viel Spaß beim lesen 🙂
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Autoren: Dietmar Fink / Wolfgang Bühne
Herausgeber: CLV e. V. Bielefeld
Pdf Datei zum Download
„ ftp://bitimage.dyndns.org/german/WolfgangBuehne/Brief_An_Einen_Atheisten_2000.pdf „
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Vielen Dank den Autoren und dem Herausgeber.

Bäume, Entspannung für die Seele, Nutzen für Pilger und Waldläufer.

Wir alle haben als Kinder gelernt, das Bäume ätherische Öle ausdünsten. Wenn wir diese Ausdünstungen der Bäume einatmen, stärkt das unser Immunsystem. Schon in der Schule im Sportunterricht hieß es: „Waldläufe sind gesund!“ Wir haben gelernt das alle Bäume wertvoll und nützlich sind. Wir haben auch gelernt das alle Bäume die abgeholzt werden wieder aufgeforstet (neu angepflanzt) werden müssen. Der Wald ist unsere Lebensgrundlage. Wird er vergiftet, dann werden wir krank. Wird er ausgerottet, dann sterben wir.
Ganz einfache Regel, für jeden verständlich, das habt ihr in der Schule gelernt. Wenn nicht habt ihr gepennt oder dummes Zeug gemacht. (Hinsetzten 6) grins 🙂
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Die 4 häufigsten Bäume im Weserbergland:
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Die Birke (Betula). Wir alle kennen den hellen Stamm der Birke. Schon das Einatmen des Geruchs fördert die Gesundheit und stärkt das Immunsystem. Umarme einmal eine Birke, entspann dich und atme ihren Geruch ein. Die Birkenrinde dient dem Waldläufer und Pilger als Anzünder für seinen Hobo (bitte nur Totholz verwenden). Die getrockneten Birkenblätter können als Gewürz verwendet werden, wenn man nicht so viel Salz essen darf. Der Birkensaft ist trinkbar, wir alle haben in Wald Durst. (Bitte den Baum sehr vorsichtig anzapfen, er soll weiter wachsen und leben).
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Die Fichte (Picea). Der typische Weihnachtsbaum, der so einen schönen Geruch verströmt. Die Fichte ist auch an den Nadeln zu erkennen. Die Fichte sticht, die Tanne nicht. Fichtenharz dient dem Waldläufer und Pilger als Klebstoff und Brennpaste für den Hobo. Fichtenharz kauen hilft gegen schlechten Atem. Aus den Fichtenzweigen kannst du dir einen Tee kochen. Kalt schmeckt der Tee mit einem Schuss Gin. Lasst aber bitte die Fichtenschonungen von den Bauern in Ruhe. Der Bauer möchte Weihnachtsbäume verkaufen und versteht keinen Spaß wenn ihr da rein geht. Lasst euch nicht erwischen.
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Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum). Oft steht dieser Baum vor Schulen, Kirchen in Parks und auf Bauernhöfen. In jedem Kloster und in vielen Biergärten finden wir diesen Baum. Dieser Baum ist sehr nützlich, er liefert uns natürliche Seife zum Waschen. Und das ganz kostenlos. Vor 100 Jahren gab es kein Shampoo und Duschgel. Denk mal nach wie viel Geld du für den ganzen Badezimmer Krempel ausgibst. Nimm einmal ein Blatt Papier und einen Stift, geh in das Badezimmer und schreib auf wie viel das alles kostet, was da herum steht. Schreib auch das Waschmittel für die Waschmaschine dazu. Und was brauchst du an Seife und Putzmittel in der Küche? Das sind locker 50 – 80 € im Monat für 2 Personen. In einem Haushalt mit Kindern sind das jeden Monat ca. 200 €. Das kannst du alles kostenlos haben. Kauf lieber gesundes Essen für die Kinder. Die Kastanie ist somit ein sehr wertvoller Baum.
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Der Ahorn (Acer). Für Pilger und Waldläufer sehr wichtig. Die großen Blätter dienen als natürliches WC Papier. Keine Klorolle im Rucksack oder in der Fototasche herum schleppen. Einfach unterwegs die Augen aufhalten, am Wegrand die großen Ahornblätter pflücken und in die Jackentasche stecken. Das sind kostenlose Feucht Tücher für unterwegs.
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Die Rotbuche (Fagus sylvatica). Sie riecht gut, es ist ein schönes Möbelholz und Tiernahrung. Viele Tiere im Wald ernähren sich von den Samen der Rotbuche. Specht, Eichelhäher, Eichhörnchen und Wildschweine lieben die Samen. Sogar der Kolkrabe frisst die Samen. Als Pilger und Waldläufer können wir ebenfalls diese Samen essen. Im Winter bleiben sie unter dem Schnee frisch um dann im Frühjahr zu keimen. Es entstehen neue Rotbuchen. Das Weserbergland besteht aus großen Buchenwäldern. Die Samen sind eine zusätzliche Nahrung für alle die im Herbst und Winter im Wald unterwegs sind und einen kleinen Snack für zwischendurch möchten. Buchensamen sind lecker und haben viele Kalorien.
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Alle Bäume und Pflanzen in unseren Wäldern sind sehr wichtig. Sie dienen uns als Nahrung und die giftigen auch als Medizin (z. B. Belladonna).
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In der Bibel steht:
Macht euch die Erde Untertan. Das heißt, wir sollen auf die Erde und deren Lebewesen aufpassen, damit es allen gut geht und nichts in der Natur zerstört wird. Denn nur dann geht es auch uns gut. Wird die Natur zerstört, dann zerstören wir uns. Das ist die Botschaft.
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Leider wird dies missbraucht. Gier, Neid und Mobbing sind daran schuld. Dies führt auch in der Wirtschaft und bei vielen Firmen zu Verlusten. Denkt einmal darüber nach und umarmt mal einen Baum. Friede sei mit euch. Schalom.
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Bis bald im Wald