Kati´s EPA ohne Schweinefleisch

Diesmal wieder neu zusammen gestellt. Denn man mag ja nicht immer das selbe essen. Alle Produkte sind wieder aus dem Supermarkt und Discounter. Somit auch zu niedrigen Preisen erhältlich. (Keine teuren Trekking Meals). Das Verpackungsmaterial sind kleine Kunststoff Dosen und Fläschchen in denen vorher andere Lebensmittel und Kosmetik waren. Recycling kostet nichts und schont die Umwelt. Ziploc Beutel und Gummiringe werden auch mehrmals verwendet. Wenn dir Gummiringe nicht stabil genug sind, dann kannst du auch Paketband verwenden. Es gibt nur einen Nachteil: Haltbare Lebensmittel müssen vorher selbst abgepackt werden. Bei den teuren Trekking Meals ist schon alles fertig.
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Tütensuppe, hier gibt es verschiedene vegetarische Varianten. Mach einfach ein Gummiband drum und öffne die Tüte unterwegs so, das du sie hinterher mit dem Gummiband wieder verschließen kannst.
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Nudeln, möglichst kleine Nudeln. Diese lassen sich besser in Einzelportionen umpacken und sind beim kochen schneller gar.
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Reis, kleine Reiskörner sind schneller gar. Oft sind auf den Verpackungen die Kochzeiten angegeben.
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Polenta, auch diese lässt sich gut in Einzelportionen umpacken.
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Selbst gemischtes Müsli schmeckt am besten, hier gibt es viele Varianten. Es lässt sich gut in Einzelportionen umpacken und schmeckt auch mit heißem Wasser. Wenn du das nicht kennst, probiere es vorher zu Hause aus ob du Müsli mit heißem Wasser magst. Es lässt sich auch trocken weg knabbern. Beim Umpacken kannst du pro Portion auch 1-2 Esslöffel Trockenmilch dazu geben.
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Haferflocken, diese verpacke ich in einer Kunststoff Weithals Flasche. Trockenmilch gibt es im Supermarkt in Kunststoff Schraubdosen. Haferflocken lassen sich auch prima mit Getränkepulver mischen, das es ebenfalls in vielen Varianten gibt. Es empfiehlt sich das Getränkepulver immer separat in kleinen Portionen zu verpacken. Vorher untergemischt schmeckt es nicht mehr.
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Wenn du Müsli und Haferflocken magst, dann kommst du ohne Brot zurecht. Ansonsten Knäckebrot oder Schüttelbrot mit vegetarischem Brotaufstrich.
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Tunfisch in der Dose mit Öl. Schau dir vorher im Internet an was du alles damit machen kannst.
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Kaffee, Tee, Salz und Gewürze lassen sich ebenfalls gut in kleinen Portionen verpacken. Einige Sektflaschen haben Kunststoff Stöpsel, diese lassen sich öffnen und sind ideal für Salz und Gewürze in Kleinportionen.
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Wenn du in kargen Gebieten von Deutschland unterwegs bist, dann solltest du dir noch ein paar Zwiebeln, Möhren und Äpfel einpacken. Wildgemüse in ausreichenden Mengen ist hier nur schwer zu finden. Wenn du unterwegs leckeres Wildgemüse und Wildfrüchte findest, dann packe sofort etwas davon ein. Denn an deinem nächsten Lagerplatz könnte nichts sein. Wenn du unterwegs eine umgestürzte Birke findest, dann nimm ein großes Stück Rinde mit. Findest du Harz an Nadelbäumen, dann rolle etwas davon in ein großes Blatt ein und nimm es ebenfalls mit. Binde einen separaten Sammelbeutel außen an deinen Rucksack oder an den Hosengürtel. So hast du deine Hände beim Kräuter, Gemüse und Pilze sammeln frei.
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Bis bald im Wald
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Update 12.10.2018
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Wie man sieht enthält meine Nahrung sehr viel Kohlehydrate, das mag ich und das gibt Energie. Fett und Eiweiß brauche ich natürlich auch. Hier noch einmal eine Auflistung von geeigneten Rucksack Lebensmitteln, die sich in Zipplock, Gefrierbeuteln und kleinen Dosen verpacken lassen.
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Kohlehydrate,
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Alle Sorten von Nudeln (möglichst kleine, da kürzere Kochzeit),
alle Sorten Reis (kleine Körner haben eine kurze Koch und Garzeit),
Polenta, Hartweizengrieß, Graupen, Couscous, Haferflocken,
Trockenobst, Trockengemüse.
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Eiweiß,
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Alle Sorten Dosenfisch, Meeresfrüchte in Dosen, Rindfleisch in Dosen, Geflügel in Dosen. Dosenfutter ist Luxus und wiegt viel, so kommt nur eine Dose mit.
Getrocknetes Sojagranulat und Sojageschnetzeltes (Bioecke im Supermarkt),
Hülsenfrüchte (müssen vor der Zubereitung in Wasser quellen, das geht in einer Weithalsflasche oder in einem Gefrierbeutel, der außen an den Rucksack gebunden wird).
Trockenmilch.
Käse nur bei kalten Temperaturen (vergammelt sonst im Rucksack).
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Fett,
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Das Fett von Ölsardinen und Tunfisch in Öl,
Nüsse.
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Gewürze und Tütensuppen aller Art. Um jeden Beutel Tütensuppe einen Gummiring oder ein Stück Paketschnur machen, so kannst du sie hinterher wieder verschließen. Kaffee, Tee und Getränkepulver.
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Probiere vorher zu Hause aus was dir schmeckt und wie du es am besten kochen kannst. Überlege dir vorher wie du dein Kochgeschirr im Wald wieder sauber bekommst. Aus Kastanien und Efeu kannst du Bio Seife machen, das kostet nichts. Moos kannst du ebenfalls zum Reinigen von Geschirr und Töpfen nutzen, kostet auch nichts.
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Bis bald im Wald
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13.10.2018
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Kann man sich im Wald überfressen? Ja, ich hab es heute geschafft mit zu vielen Maronen (Esskastanien).