Virus, Prepper, was ist das?

Es geht mir schlecht. Eigentlich möchte ich nicht darüber schreiben aber es könnte wichtig für andere Menschen sein. Vielleicht kann ich einigen Lesern damit helfen und jetzt schreibe ich doch.
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Heute haben wir Mittwoch, den 27.02.2019.
Es fing am Freitag kurz vor Feierabend an. Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Husten und Halsschmerzen.
Zuhause taten mir dann alle Knochen weh.
Am Samstag war ich platt und völlig außer Gefecht gesetzt. Knochenschmerzen, Erbrechen, Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, Halsweh und ein Gefühl wie stark betrunken. Ich dachte das ich sterbe. Das Wochenende war gelaufen. Am Montag ging es so halbwegs wieder. Ich hatte ein Medikament in meinem Prepper Lager, das hat geholfen. Doch heute Morgen habe ich auf einmal Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Es fühlt sich an, als hätte ich eine Grippe zusammen mit einem Noro Virus.
Ich muss zum Arzt, es geht nicht mehr ohne.
Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, wo kommt das so schnell her? Infekte brütet man sonst tagelang vorher aus. Diese Viren sind extrem aggressiv und machen mir richtig zu schaffen. Für Kinder kann so ein heftiger Virus sehr gefährlich werden.
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Wo kommt das her? Wieso in dieser Geschwindigkeit? Warum ist dieser Virus so aggressiv?
Was ist das? Ist dort etwas aus einem Versuchslabor entwichen? Biologischer Kampfstoff? Mein Mann sagt: “ Du hast zu viele Krimis gelesen.“
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Was meint ihr dazu? Wie geht es euch?
Fragen über Fragen. Schreibt mir in die Kommentare. Vielleicht können wir einigen Lesern damit helfen, denn ich werde nicht die Einzige sein. Viren mit so einer Geschwindigkeit sind sehr ansteckend, gefährlich und anormal.
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Kati

Waldläufer 10.02.2019 bis 18.02.2019

Es regnet und die Sonne kommt einfach nicht raus. Ich bekomme zu wenig Licht und bin schnell müde. Es könnte Vitamin D Mangel sein. So mache ich mich auf in den Wald. Es ist trübe und im Wald ist es dunkel. Regen und Wind pusten mich durch. Bewegung tut mir gut, egal ob es dunkel ist. Ein Reh rennt mir direkt vor die Füße, erschrickt weil es einen Mensch sieht und haut schnell ab. Ich bin in der Nähe von meinem Lagerplatz und nehme mir ein paar Fichtenzweige mit. An meinem Lagerplatz ist es mir heute zu nass. Die Fichtenzweige nehme ich mit nach Hause um mir einen Fichtentee zu kochen. Der Rückweg wird einmal wieder eine Nachtwanderung, im Regen, durch den düsteren Wald. Mir fällt auf, das ich diesen Winter oft eine ungeplante Nachtwanderung mache. Allein, Nachts durch den Wald wandern ist unheimlich. Wenn ich jemanden bemerke, stelle ich mich hinter einen Baum oder hocke mich hinter ein Gebüsch, bewege mich nicht und warte bis die Person weg ist. Als Frau möchte ich nicht bemerkt werden. Ein großes olivfarbenes Stück Stoff hilft mir mich zu tarnen. Ich nutze es als Umhang über normaler Winterkleidung. So sind schon eigenartige Typen an mir vorbei geschlichen die mich nicht bemerkten.
17.02.2019
Rum planschen an der Wassertretstelle und rein in den Bach. Aber nur mit den Beinen. Ein Vollbad im Bach ist mir Februar doch zu kalt.
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18.02.2019
Endlich scheint einmal die Sonne. Nix wie raus in den Wald und auf den Ithkopf wandern. Bei strahlendem Sonnenschein braucht man nicht viel im Wald. Das Tarp kann zu Hause bleiben. Laut Wetterbericht wird das Wetter auch nicht umschlagen. Wer ein Barometer zu Hause oder auf einem Schiff hat, weiß das Luftdruckabfall gleich Sturm, Wind und Regen bedeutet. Bleibt der Luftdruck konstant und zeigt sich keine Wolke am Himmel, so gibt es in den nächsten Stunden keinen Wetterumschwung. Heute ist so ein Tag, das Wetter wird schön und sonnig bleiben bei Temperaturen von + 7 Grad Celsius. In der Sonne sind es sogar +20 Grad Celsius.
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Was habe ich im Rucksack (werde immer nach Packlisten gefragt).
Thermos Kanne (aus Edelstahl) mit heißem Wasser. Kaffee und Milchpulver.
Fleece Jacke und Steppweste mit Kapuze.
Buff.
Stoffsack.
Fotoaperat.
Action Cam. // Ich möchte ein Youtube Video machen, habe auch schon sehr viel Film Material, komme aber nicht dazu es zusammen zu schneiden. Wird also noch nichts draus. //
Fahrtenmesser zum Schnitzen.
Brille vergessen, mist. Ohne Brille ist das mit den Kameraeinstellungen ein wenig schwierig.
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Auf dem Ithkopf suche ich mir eine schöne Felsklippe. Meinen Stoffsack fülle ich mit dem Laub der Buche. Unterhalb der Felsklippe ist ein großer Buchenwald. Mit den gefüllten Laubsack lege ich mich oben auf den Felsen in die Sonne. Das ist eine tolle Unterlage, das Buchenlaub isoliert echt gut. Von unten ist es schön kuschelig warm und von oben die schöne warme Februar Sonne. So kann man es gut aushalten. Im Februar auf einem Laubsack in der Sonne pennen. Dazu einen heißen Kaffee (für Kräuter müsste ich erst wieder von der Felsklippe runter). Ach wie geht es mir als Waldschrat und Waldläufer doch gut 🙂

Bis bald im Wald

Winterfutter und futtern im Wald

Klar das Nüsse uns Samen Energie bringen und deshalb für uns Waldläufer unverzichtbar sind. Selten findet man genug im Wald, es sei denn man isst Insekten, Maden und Würmer (Würmer schmecken nicht). Eigene Fettreserven schützen im Winter vor Kälte. Zu viel Körperfett ist allerdings sehr ungesund.
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Hier einmal wieder ein schnelles Rezept für Hungrige.
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Du brauchst ein paar Schaschlik Spieße aus Metall. Kleine Metall Spieße gibt es im Supermarkt, die großen Metall Spieße gibt es in Türkischen Läden. Metall Spieße sind wiederverwertbar und vermeiden Müll.
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Pro Person brauchst du:
200 g Tofu, Räuchertofu oder Fleisch.
2 Kartoffeln.
1 große Metzger oder Gemüsezwiebel.
Rapsöl.
Gewürze.
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Alle Zutaten in Stückchen schneiden.
Immer abwechselnd Tofu (Fleisch), Kartoffel und Zwiebel auf den Spieß stecken.
Kleinere Stückchen werden schneller gar.
Bei viel Hunger machst du dir ein paar Kartoffel-Zwiebel Spieße extra.
Die Spieße gut mit Rapsöl beträufeln oder einpinseln (wenn du einen Pinsel hast).
Auf ein Backblech legen.
Bei 150 Grad Umluft im Ofen backen.
Wenn du draußen bist, kannst du die Spieße auch in einer Pfanne oder Kastenform, auf dem Lagerfeuer braten.
Direkt über dem Feuer verbrennen sie und du hast nichts mehr davon.
Wenn die Spieße fertig sind, dann würzen.
Würzt du vorher, dann verbrennen die Gewürze und schmecken bitter.
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Wenn du viel Hunger hast, dann nimm mehr Kartoffeln. Zu viel Fleisch schadet der Gesundheit. Am besten nur einmal in der Woche Fleisch essen. Bei uns im Dorf und auch in den Nachbardörfern gibt es keinen Metzger mehr. Industriefleisch aus der Fleischfabrik schmeckt nicht, das ist Notnahrung. Aus dem Grund ernähre ich mich überwiegend vegetarisch. Oft ist es nur einmal Fleisch im Monat. Wurst und Schweinefleisch esse ich nicht. Bei uns gibt es zum Glück noch einen Bäcker. Wenn der zu macht ist es aber für mich nicht so schlimm. Brot backe ich gelegentlich selbst. Brot backen kann ich.
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Wenn du einen festen Lagerplatz im eigenen Wald hast oder der Besitzer dir erlaubt hat ein Lager zu bauen, dann kannst du Rostfreies Geschirr, Töpfe, Messer usw. eingraben. Eine Erdmiete anlegen. In einer Erdmiete kannst du auch Wasserkanister und Flaschen lagern. Wichtig: Alles muss Rostfrei sein, sonst gammelt es dir weg. Für Lebensmittel brauchst du Kisten, die nicht von Mäusen zerbissen werden können. Diese Kleinen fressen sich überall durch. Warum eingraben? Alle Wälder in Deutschland sind frei zugänglich und das ist gut so. Waldlager werden leider oft als Lost Place angesehen und verwüstet. Wenn du wie ich als Waldläufer durch die Wälder ziehst, lohnt sich das Eingraben einer Feldküche mit Lebensmitteln nicht. Da steckst du die Kastenform oder Pfanne lieber in ein Netz und bindest dieses außen an den Rucksack. Das Netz kannst du dir aus Paketband selbst machen. Bin gerade dabei ein passendes Netz selbst her zu stellen. (Fancywork). Die Förster wissen wo ich im Wald hocke, ich darf dort nichts festes hin bauen, keine Möbel und Zelte im Wald.
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Wichtig!!!!
Kein Fastfood essen, das macht krank und die Gelenke im Körper gehen kaputt. Wenn du krank bist kannst du nicht mehr durch die Wälder stromern und musst zu Hause bleiben. Von ungesundem Essen wirst du schlapp.
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Lasst es Euch schmecken.